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Archiv 2017

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Generalversammlung 2017

Bild-Präsentation der StadtMusik-Generalversammung 2017.

Jahresrückblick 2016 in Bildern - Link zum Photoalbum

 

Matinéekonzert 2017

Grenchner Tagblatt / az; 01.05.2017 - Nadine Schmid

Vom Parktheater nach Lateinamerika: Das Publikum begab sich auf eine Weltreise. Das Konzertmatinée der Grenchner Stadtmusik entführte das Publikum auf eine musikalische Reise in ferne Länder.

An der traditionellen Konzertmatinée führte die Stadtmusik das zahlreich erschienene Publikum über den Horizont und führte dabei in viele verschiedene Kulturen und Zeitepochen. Die Anwesenden erwartete eine musikalische Reise auf den Mount Everest bis hin nach Lateinamerika, Luzern und in die Musikwelt der Beatles. Als Moderatorin erzählte Angela Kummer dem Publikum spannende Inputs zu den verschiedenen Stücken und Komponisten.

Die Stadtmusik konnte unter Rainer Ackermanns brillanter Stabführung begeistern. Bei Mario Bürkis «Heaven’s Glory» als Auftakt fesselten die majestätischen Klänge und die sanften Passagen, die von Hörnern, Klarinetten und Saxofon getragen und mit klingenden Glöckchen passend verziert wurden.

Die Stadtmusik hatte bei der diesjährigen Matinée mehrere anspruchsvolle Stücke im Repertoire. Eines davon war «Jericho» (Bert Appermont), das die bekannte Bibelgeschichte aus dem Buch Josua und damit den mühseligen und von Heimweh geprägten Weg der Juden durch die Wüste bis hin zur Eroberung Jerichos musikalisch in vier Sätzen thematisiert. Die Belagerung und die einstürzenden Mauern der Stadt sind genauso vertont wie das darauffolgende Freudenfest. Die Umsetzung der Stadtmusik war meisterhaft und fesselte von Beginn bis Schluss.

Verschiedene Stimmungen
«Csárdás» ist ungarisch. Übersetzt heisst es «Wirtshaus» und bezeichnet einen traditionellen Tanz Ungarns und der Nachbarländer. Der italienische Komponist Vittorio Monti schuf mit «Czardas» ein Werk, das verschiedene Empfindungen und Stimmungen in sich trägt. Solist und Stadtmusikant Sven Schär spielte die Klarinette virtuos und bewies, dass er die ruhigen Teile genauso grossartig umsetzen konnte wie die schnellen Passagen, die sich dadurch auszeichnen, dass in rascher Folge alle Klappen der Klarinette in Anspruch genommen werden müssen.

In «Latin Woods» (Mario Bürki) standen Manuel Werder, Lisbeth Becker, Nicole Schöni und Petra Humair als Solisten im Vordergrund und berührten mit ihren Klarinettenklängen. Gemeinsam mit der Stadtmusik liessen sie lateinamerikanische Melodien aufleben.

Link zum Konzertprogramm

 

Musiktag 2017 in Solothurn - Parade mit 500 Musikanten und 15 völlig unterschiedlichen Konzertvorträgen

Solothurner Zeitung / az; 15.05.2017 - Hans Blaser

Der Landhaussaal, in dem die Expertenkonzerte stattfanden, war schon beim ersten Verein um 8 Uhr morgens erstaunlich gut besetzt.

Der Musiktag der Musikverbände Solothurn-Lebern und Wasseramt begann mit einer Überraschung. Was in den letzten Jahren nirgends gelungen war, schaffte nun die Stadtmusik Solothurn. Der Landhaussaal, in dem die Expertenkonzerte stattfanden, war schon beim ersten Verein erstaunlich gut besetzt. Dass sich so viele Blasmusikliebhaber bereits um 8 Uhr morgens ein Konzert anhören wollten, freute besonders die Musikantinnen und Musikanten. Bloss vor den beiden Experten Andreas Kamber und Peter Danzeisen zu spielen, blieb ihnen erspart.

Das Publikum hatte sein Kommen nicht zu bereuen. Es kam in den Genuss von 15 völlig unterschiedlichen Konzertvorträgen. Das ungeliebte Los, als erster aufzutreten, traf die Vereinsmusik Kriegstetten. Unter der Direktion von Hans Burkhalter setzte sie mit der 2001 entstandenen «Alpina Saga» von Thomas Doss eine erste Marke. Eine weitere setzte die Brass Band Solothurn unter Martin Bütikofer. Zwischen einem duftigen Euphonium-Beginn und einen fulminanten Timpani-Schlusswirbel packte Oliver Waespi sechs rätoromanische Lieder in sein «Legenda rumantscha».

Die Stadtmusik Grenchen (Direktion Rainer Ackermann) zelebrierte die vier unterschiedlichen Sätze von Bert Appermonts «Jericho». Einen Höhepunkt lieferte die Harmonie Biberist unter Heinz Schönenberger. Zehn Minuten voller Kraft und Brillanz machen «El Camino Real» zu einem bedeutenden Blasmusikwerk. Der damals 65 jährige Amerikaner Alfred Reed (1921-2005) packte 1986 seine ganze Routine in diese tolle Komposition.

Monsterkorps setzt Schlusspunkt
Freude bereiteten die Concertband Langendorf und die Blaskapelle Konkordia Solothurn mit ihren Unterhaltungskonzerten in der Reithalle zum Mittagessen. Die Bedenken, die um die Mittagszeit durch bedrohliches Dunkel am Westhimmel aufkamen, erwiesen sich als unbegründet. Nach dem Mittagessen und dem Festakt hatte sich der Himmel wieder aufgehellt. Erstmals an einem Musiktag richtete sich beim Festakt der neue Kantonalpräsident Christian Röthlisberger an die Musikantinnen und Musikanten und ihre Gäste. Die Präsidentin des Musikverbandes Wasseramt, Kathrin Feder ehrte, die neuen Veteranen aus ihrem Verband, Toni Galliker übernahm die Ehrung für die Veteranen aus dem Musikverband Solothurn-Lebern (nebenstehend aufgelistet). Danach konnte die Parademusik in der Altstadt unter idealen Bedingungen beginnen. Gemäss der Tradition ging der durchführende Verein, diesmal also die Stadtmusik Solothurn, geleitet von Anton Helscher als erstes Korps auf die Strecke. Die führte von der Gurzelngasse ostwärts durch die dichten Zuschauerreihen auf der Hauptgasse.

Nicht ganz unerwartet sicherten sich zwei Brass Bands die höchsten Punktzahlen der beiden Experten. Die einheimische Brass Band (Direktion Martin Bütikofer) setzte sich mit 95 Punkten um einen Punkt vor die Brass Band Lommiswil (Direktion Roger Müller). Deren 94 Punkte wurden jedoch durch den bestklassierten Harmonieverein die MG Harmonie Biberist (Direktion Heinz Schönenberger) egalisiert. Allerdings zeigten alle 13 Musikkorps Parademusik auf hohem Niveau und holten sich den verdienten Applaus. Zum eindrücklichen Abschluss stellten sich die 500 Musikantinnen und Musikanten auf der St. Ursentreppe registerweise zum Gesamtchor auf. Unter der Leitung von Anton Helscher eröffnete das Monsterkorps mit dem Marsch «Arosa» von Oscar Tschuor den Auftritt. Mit gefühlter Ehrfurcht intonierte es danach Joseph Walters eindrückliches «Festliches Präludium». Den Abschluss bildete der «Solothurner Marsch» den Stephan Jaeggi ja eigentlich für die Stadtmusik schrieb.

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2. Kantonales Jugendmusikfest 2017

Grenchner Tagblatt / az; 22.05.2017 - Hans Blaser

Begeisterung über hohes Niveau der Musikbeiträge.
Der Anlass im Grenchner Parktheater war bestens organisiert und das Niveau der Musikbeiträge war hoch.

Wie bei den Kantonalen Musikfesten der Verbandsvereine ist auch beim Jugendmusikfest der Wettbewerb, also der direkte Vergleich – konkret mit Gleichaltrigen – noch ausgeprägter von Bedeutung. Aus diesem Grund werden auch die Jugendmusikfeste nach einem eigenen Reglement ausgetragen, das 2014 beim Solothurner Blasmusikverband überarbeitet wurde. Dieses gibt den einen Teil des Festablaufes vor. Den anderen bestimmen Grösse, Alter und Besetzung der angemeldeten Jugendformationen. Sie alle erwarten einen hervorragend organisierten Wettbewerb.

Gut vorbereitete Formationen
Grenchen zu. Alle Wettbewerbe im Rahmen des 2. Kantonalen Jugendmusikfestes fanden im selben Lokal, dem bestens geeigneten Parktheater, statt. Interessierte hatten so die Möglichkeit, restlos alle Wettauftritte zu verfolgen. Das wurde zumindest vom Expertenteam erwartet. Das bestand aus Roland Fröscher, Monika Schütz und Pascal Schafer. Letzterer zeigte sich vom Niveau der Musikbeiträge erfreut. Es habe Freude bereitet, so restlos gut vorbereitete Formationen zu beurteilen. Genau das war auch beim Publikum zu hören. Allerdings hätte jenes zu den Wettbewerben schon noch zahlreicher aufmarschieren können. Die Ensembles und Formationen hätten teils mehr Unterstützung durch ihre «Muttervereine» verdient. Erfolgsvereine halten sich daran und profitieren davon.

Zwei Rahmenkonzerte
Für das Eröffnungskonzert am Freitag, die Gala der Jugendmusiken, wurde sowohl die SOBV-Jugend Brass Band wie das SOBV-Jugendblasorchester reaktiviert. Beide existieren genau genommen in jedem Jahr nur während der Lagerwoche. Zusätzlich konnten dazu die BML–Talents aus Luzern verpflichtet werden, die Nachwuchsformation der Bürgermusik Luzern. Im Gegensatz zu den beiden Einheimischen ist das eine ständige Formation.

Zuerst gehörte die Bühne aber den Einheimischen. Unter der Leitung von Roger Stöckli eröffnete die SOBV-Jugend Brass Band den Abend. Mit der von Ray Farr beeindruckend arrangierten «Toccata in d-moll» von Johann Sebastian Bach fand sie einen effektvollen Einstieg. Gleich darauf gab es bei Quincy Jones «Soul Bossa Nova» erstmals Szenenapplaus für den gefühlvollen Part der Flügelhornistin. Auch wenn es einen solchen bei dem unter der Leitung von Roland von Arb stehenden SOBV-Blasorchester nicht gab, hat das nichts zu bedeuten. Es präsentierte sich durchaus als gut vorbereitet. Unter der Leitung von Patrick Ottiger boten die BML Talent’s einen überzeugenden Auftritt. Da gab es bei «as a Glow» von Ludovic Neurohr schon eine zauberhafte Flügelhornpassage. Bei «Under the Boardwalk» war es dann ein ausgewachsenes Solo für dieses Instrument, gefühlvoll gespielt von Mirjam Müller. Begeistert hat auch der Auftritt der vier Perkussionisten mit «Millenium Bug».

Das Galakonzert am Samstag
Für das Galakonzert, den konzertanten Höhepunkt am Samstagabend, gelang es der Stadtmusik Grenchen, die Black Dyke Band aus England – die wohl bekannteste Brass Band weltweit - zu verpflichten. Diese auf der Bühne zu geniessen war ein Erlebnis. Entsprechend zeigte sich das Publikum beeindruckt. Sich vom Klang bei Cornet-Soli des Richard Marshall nicht faszinieren zu lassen – fast unmöglich. Die Soli auf dem Flügelhorn von Zoe Hancock oder die unglaublichvirtuosen Läufe des Euphonisten Dan Thomas beeindruckten ebenso.

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