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Archiv 2016

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Generalversammlung 2016 - Stadtmusik Grenchen ist bereit fürs Eidgenössische Musikfest

Grenchner Tagblatt / az; 29.01.2016 - phg

Die Stadtmusik Grenchen will erstmals seit 45 Jahren wieder ans Eidgenössische Musikfest. Dieses findet im Juni in Montreux statt.

Die Präsidentin, Franziska Braga, eröffnete die 158. Generalversammlung mit einem Zitat von Victor Hugo: «Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.»

Die Stadtmusik jedenfalls beweist im neuen Vereinsjahr Mut und stellt sich erstmals seit 45 Jahren wieder der Herausforderung eines Eidgenössischen Musikfestes, welches die Chance bietet, musikalisch weitere Fortschritte zu tätigen.

Ein Ziel eines jeden Vereins ist natürlich die Akquirierung von Neumitgliedern. Auf das neue Vereinsjahr hin halten sich Ein- und Austritte die Waage. Neu in den Reihen der Stadtmusik Grenchen konnte Esther Jäggi als Aktivmitglied auf dem Saxofon begrüsst werden.

Rückblick aufs Vereinsjahr
Die Präsidentin liess die prägendsten Erlebnisse des letzten Jahres Revue passieren, dabei untermalte sie ihren Jahresbericht gekonnt mit einigen Schnappschüssen. Sie erwähnte besonders die Umrahmung der Neueröffnung des Restaurants Parktheater, das Matineekonzert, bei welchem Solisten der Musikschule Grenchen auftraten, wie auch die internen Workshops, welche die Weiterbildung jedes Aktivmitgliedes vorantrieben, sowie das Jahreskonzert, das unter dem Motto «Amerika» stand und der Stadtmusik erlaubte, die verschiedensten Musikstilrichtungen zu präsentieren.

Die Jahresrechnung fiel dank dem Einsatz der Aktivmitglieder und der Unterstützung der Stadt Grenchen nur leicht negativ aus.

Dirigent bleibt an Bord
Der Dirigent, Rainer Ackermann, war im Jahr 2013 bis zur diesjährigen Generalversammlung gewählt worden. Franziska Braga hatte im Vorfeld Gespräche mit ihm geführt und konnte der Versammlung mitteilen, dass sich Rainer Ackermann dazu bereit erklärt hat, zwei weitere Jahre mit der Stadtmusik zu arbeiten.

Die Anwesenden bestätigten seine Wahl einstimmig und mit einem kräftigen Applaus. Im Jahr 2016 stehen der Stadtmusik gemäss Tätigkeitsprogramm wiederum einige Höhepunkte bevor. An dieser Stelle sollen besonders das Matineekonzert am 17. April, der Bezirksmusiktag am 20. und 21. Mai in Flumenthal, das Eidgenössische Musikfest in Montreux am 18. Juni, das Jahreskonzert am 12. November sowie das Weihnachtskonzert am 17. Dezember, welches erneut mit dem Männerchor «CantaGaudio» durchgeführt wird, erwähnt werden.

Zeit für Geselligkeit
Im Anschluss an den geschäftlichen Teil der Versammlung wurde bei einem gemütlichen Essen noch das eine oder andere Fachgespräch unter Musikantinnen und Musikanten oder mit Ehrenmitgliedern gehalten.

Jahresrückblick 2015 in Bildern: Photoalbum

 

Die Stadtmusik Grenchen überzeugte an ihrem Matinee-Konzert mit einer erstklassigen Darbietung.

Grenchner Tagblatt / az; 18.04.2016 - Nadine Schmid

Majestätisch liess die Stadtmusik unter der hervorragenden Leitung von Rainer Ackermann die Gladiatoren einmarschieren. «Einzug der Gladiatoren» von Julius Fucik stellte einen passenden Auftakt ins traditionelle Matinee-Konzert vom Sonntag dar.

Ein gelungenes und erstklassiges Konzert wurde dem zahlreichen Publikum im Parktheater geboten, das mit kräftigem Applaus seiner Begeisterung Luft machte. Ebenso majestätisch kam der Anfang vom Stück «Robinson Crusoe» daher. Die Komposition von Bert Appermont basiert auf dem gleichnamigen Roman und erzählt in vier Teilen die Geschichte des bekannten Buchhelden.
Zunächst beschrieb die Formation das Leben Crusoes als Seefahrer: Die abenteuerlustige und lebhafte Melodie lud ein, sich auf ein Schiff zu versetzen, das durch die Hohe See hinweg gleitet.

Sinnbildlich für den darauffolgenden Sturm, der zum Schiffbruch führt, spitzten sich die Klänge zu und gingen dramatisch so weit ineinander über, das ein Wirrwarr aus Tönen entstand, das die spannungsgeladene Stimmung auf den Punkt brachte.

Die Aufführung von «Robinson Crusoe» war für die Stadtmusik eine Premiere, das Matinee-Konzert ein Etappenziel: Zum ersten Mal seit langem wird die Stadtmusik am eidgenössischen Musikfest in Montreux teilnehmen, wo sie unter anderem dieses Stück spielen wird. Durch den Anlass moderierte Béatrice Becker, Tochter eines Stadtmusikmitglieds.

Tiefergreifende Solos
In «Cloud Drift» spielte Petra Humair mit ihrer Bassklarinette treffend ein feinfühliges, sanftes Solo, das fesselte. Bei «Big Horn Blues» erzählte das Bariton-Saxofon von Alexander Kohli in jazziger Manier eine groovige und beschwingte Geschichte. Beide Soli wurden treffend und feinsinnig von der Stadtmusik untermalt.

Alex Kohli überzeugte in «Big Horn Blues» in jazziger Manier

Der zweite Konzertteil drehte sich Filmmusiken und führte unter anderem mit musikalischen Leckerbissen von Phil Collins und rhythmischen Trommelschlägen bis tief in den Dschungel.

Link zum Konzertprogramm

 

Musiktag Solothurn Lebern - Die Musikanten genossen perfekte Bedingungen

Solothurner Zeitung / az; 21.05.2016 - Hans Blaser

Musikalisch gesehen, begann der Musiktag am Freitag mit den Expertisenkonzerten in der Mehrzweckhalle. Einen ersten Teil bestritten jene Verbandsvereine, die sich nicht für eine Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest entschliessen konnten oder wollten. Ihnen wurden je 20 Minuten zugestanden, um ein Konzertstück vorzutragen.

Dieses sollte eigentlich, wenn auch nicht zwingend, ihrer Spielstärke entsprechen. Allerdings sind sie völlig frei bei der Wahl. Auch sie konnten ihren Vortrag durch die beiden Experten beurteilen lassen, genau so wie an jedem normalen Musiktag. Sie hofften natürlich auf eine günstige, aber doch konstruktive Beurteilung. Als Experten amteten Peter Danzeisen aus Lenzburg und Thomas Maritz aus Lostorf.

Die Spielgemeinschaft Rüttenen/Günsberg (Leitung Anja Grossenbacher) eröffnete den Abend mit den schönsten Melodien von Giuseppe Verdi. So sah jedenfalls die Auswahl des Arrangeurs Walter Tuscha aus. Er hat sie für Blasmusik bearbeitet. Ein Faible oder zumindest Sympathien für das Tessin schien Stephan Jaeggi gehabt zu haben. Sonst hätte sich die Musikgesellschaft (MG) Oberdorf (Leitung Walter von Känel) nicht mit ihrem «Preludio Ticino» den Experten stellen können. Die Musikgesellschaft Selzach (Leitung Heinz Müller) präsentierte Jacob de Haans «The Blues Factory». Die Brass Band Lommiswil (Leitung Roger Müller) liess sich mit «Fanfare Diversions», einer Brass Band-Komposition von John Golland, beurteilen.

Gefällige Komposition
Den zweiten Teil bestritten Vereine, die im Juni das Eidgenössische Musikfest besuchen werden. Ihnen wurde so viel Zeit zugestanden, dass sie ihr ganzes dortiges Konzertprogramm vortragen konnten. Von dieser Möglichkeit durften auch zwei Vereine profitieren, welche nicht dem Musikverband Solothurn-Lebern angehören. Die Musikgesellschaft Attiswil und die Musikgesellschaft Eintracht Zäziwil spielen wie die Stadtmusik Solothurn in Harmoniebesetzung. Alle drei haben sich für die dritte Klasse angemeldet. Also konnten drei unterschiedliche Interpretationen von Franco Cesarinis Aufgabestück «Colorado» verglichen werden.

Entgegen aller Skepsis erwies es sich als wirklich gefällige Komposition. Sie wird sich bestimmt klassieren. Es ist aber auch zu erwarten, dass sie weiterhin gespielt werden wird. Die Selbstwahlstücke unterschieden sich natürlich. Die Stadtmusik Solothurn (Leitung Anton Helscher) kombinierte dazu die «Folk-Song Suite» von Ralph Vaughan Williams. Attiswil (Leitung Etele Dosa) wählte «Mount Everest» des Niederländers Kees Vlak. Die Eintracht Zäziwil nutzte den Solothurnischen Musiktag, um sich auch mit ihrem «Jubilate» von Jacob de Haan beurteilen zu lassen.

Die Hauptstadt war natürlich auch mit ihrem zweiten Verein vertreten. Der spielt im Gegensatz zur Stadtmusik bekanntlich in Brass-Band-Besetzung. Die BB Solothurn (Leitung Martin Bütikofer) hat sich für die zweite Klasse angemeldet. Damit kamen Publikum und Experten auch in den Genuss dieses Aufgabestückes. Es wurde geschrieben durch Fabian Künzli und trägt den Titel «Caverns». Sie trug natürlich auch ihr Selbstwahlstück «Inclusion» von Paul Sharman vor. Auch in der zweiten Klasse, aber in Harmoniebesetzung lässt sich die Stadtmusik Grenchen (Leitung Rainer Ackermann) in Montreux messen. Damit traf auch das recht gefällige Aufgabestück «The Glensman Manuskript» von Marc Jeanbourquin noch in der Turnhalle ein.

Der Gesamtchor spielte das «Festliche Präludium» vor einer Traumkulisse

Marschparade
Mit einem Apéro wurden die Vereine am Samstag empfangen. Dank idealem Wetter konnte anschliessend die Marschparade durchgeführt werden. Auf der Rötistrasse stand zwar eine Wagen. Diesmal war er aber nur für den Speaker und das «Rechnungsbüro». Die drei Experten begleiteten nach neuer Norm die Korps abschnittweise. Wie üblich ging die MG Flumenthal als durchführender Verein als erster auf die Paradestrecke. Nicht mehr dabei waren die Musikanten aus Zäziwil, dafür aber die MG Farnern. Nachdem schnell der grösste Durst gelöscht war, stellte man sich für den Gesamtchor auf. Unter der Direktion des Festdirigenten Bruno Trottmann begann der mit dem «Festlichen Präludium» von Walter Joseph.

Am Schluss unterhielten Oesch’s
Nach der Übergabe der Bezirksstandarte verlegte man sich in die Festhalle zur Veteranenehrung. Vorgenommen wurde die durch Ueli Nussbaumer, den Präsidenten des Solothurner Blasmusikverbandes. Er ist gleichzeitig der Veteranenchef des Eidgenössischen Musikverbandes. Zum gemeinsamen Nachtessen konnten anschliessend die freien Vorträge der Blaskapelle Konkordia genossen werden. Die spielt zwar keine Wettbewerbsmusik mehr, bietet aber gepflegte Unterhaltung. Die wurde von Musikantinnen und Musikanten gerne angenommen. Nach dem gemeinsamen Nachtessen unterhielten Oesch’s Musikanten und Publikum.

 

Die Stadtmusik Grenchen will es wissen - Vorbereitungskonzert für das 'Eidgenössisches Musikfest 2016'

Grenchner Tagblatt / az; 03.06.2016 - Nadine Schmid

Die Stadtmusik Grenchen wird sich mit 100 Orchestern am Eidgenössischen Musikfest in Montreux messen. Die Hauptprobe vor Publikum ist gelungen.

Erstmals seit 45 Jahren nimmt die Stadtmusik Grenchen wieder am Eidgenössischen Musikfest in Montreux teil, dem grössten Musikfest in Europa. Dieses Wettspiel für Blasmusikvereine findet alle fünf Jahre in einer anderen Stadt der Schweiz statt und wird an den nächsten beiden Juniwochenenden über die Bühne gehen; 500 Musikgesellschaften aus der ganzen Schweiz werden daran teilnehmen.

Dirigent Rainer Ackermann hat «seine» Musik optimal vorbereitet.
Teilnahme 2. Stärkeklasse Harmonie / Foto: Hanspeter Bärtschi

Am 18. Juni kurz vor 10 Uhr beginnt der Auftritt der Grenchner Stadtmusik. Zu diesem Anlass wurde am Freitag erfolgreich das Vorbereitungskonzert im Parktheater durchgeführt, an welchem auch die Stadtmusik von Huttwil (1. Stärkeklasse Harmonie) und die MG Derendingen (3. Stärkeklasse Harmonie) teilnahmen, die ebenfalls bei den Festspielen antreten werden. Die Grenchner Stadtmusik wird in der zweiten und grössten Harmonie-Stärkeklasse antreten und sich dort mit 100 anderen Orchestern messen.

Musikgesellschaft Derendingen unter der Leitung von Alexander Rolli
Teilnahme 3. Stärkeklasse Harmonie

Wie die Olympischen Spiele
«Es kann quasi mit den Olympischen Spielen verglichen werden. Sich dort zu etablieren, kann bereits als Erfolg gewertet werden», erklärt Dirigent Rainer Ackermann. «Dass sich ein Orchester nicht mehr an Grossanlässen beteiligt, hängt meist von mehreren Faktoren ab, so unter anderem von den Finanzen, der Besetzung und vom Aufwand», begründet er ferner, weshalb die Stadtmusik seit über vier Jahrzehnte auf eine Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest verzichtete. «Am Schluss muss es für das Ensemble stimmen. Es sollte ein Anlass sein, der stärkt, und nicht dazu führt, dass sich ein Ensemble auflöst.»
Die Stadtmusik hat sich das Ziel gesetzt, sich weiter zu entwickeln und sich stetig zu verbessern. 2014 war sie deshalb am kantonalen Musikfest in Kriegstetten mit dabei und etablierte sich im Mittelfeld der zweiten Harmoniebesetzungsklasse. «Dies war ein optimaler Leistungstest, um zu sehen, wo die Stadtmusik steht», so Ackermann. 2015 wurde mit allen Registern eine Weiterbildung mit professionellen Registerlehrern durchgeführt. Seit Anfang Jahr bereitet sich die Stadtmusik intensiv mit Probewochenenden sowie diversen Gesamt- und Registerproben auf den Grossanlass vor.

Stadtmusik Huttwil unter der Leitung von Urs Heri
Teilnahme 1. Stärkeklasse Harmonie

Teilnahme an zwei Wettspielen
Die Vereine nehmen in Montreux an zwei Wettspielen teil. Am Wettspiel in den Konzerthallen führt jedes Orchester ein Selbstwahl- und ein Aufgabenstück auf. Letzteres ist für alle Vereine derselben Klasse identisch. Die Wahl der Stadtmusik fiel auf Robinson Crusoe von Bert Appermont. Das Aufgabenstück wurde rund zehn Wochen vor dem Anlass bekannt gegeben. Beim zweiten Wettspiel, dem Parademusikwettbewerb, bereitet jede Formation zwei selbst gewählte Stücke vor, jedoch entscheidet die Jury kurz vor Beginn, welche der beiden Kompositionen gespielt werden soll.

Link zum Konzertprogramm

 

Die StadtMusik Grenchen am eidgenössischen Musikfest - Sie spielten nur für ihren Fähnrich

Grenchner Tagblatt / az; 20.06.2016 - rrg

Die Stadtmusik Grenchen hat erstmals seit Jahrzehnten wieder am eidg. Musikfest in Montreux/Vevey teilgenommen und erreichte dabei ein gutes Resultat im Mittelfeld. Ein Todesfall überschattete die Freude am Fest.

Während der letzten zwei Jahre hat sich die Stadtmusik mit jedem ihrer Konzerte dem eigentlichen Ziel, der Teilnahme am eidgenössischen Musikfest (EMF), genähert, wie das Publikum auch am Vorbereitungskonzert am 3. Juni im Parktheater feststellen konnte.

Am vergangenen Wochenende war es dann so weit. Nach intensivem Üben konnte die Reise ans EMF in Montreux in Angriff genommen werden, das alle fünf Jahre den Schweizer Musikvereinen eine musikalische Standortbestimmung, aber auch Geselligkeit und schöne Erlebnisse unter ihresgleichen ermöglicht. «Die Vorfreude auf dieses Ereignis war riesig, da die intensiven Vorbereitungen uns Mitglieder in musikalischer Hinsicht forderten, aber uns in unserem Vorwärtsstreben auch bestärkten.

Die Konzertvorträge wie auch die Marschmusikparade fanden in Vevey statt, wobei wir in unserer Kategorie, 2. Klasse Harmonie, im guten Mittelfeld landeten», berichtet die Stadtmusik nach dem Festwochenende. Die Stadtmusik erreichte in ihrem Konzertlokal den 11. Platz von 25 Auftretenden, bei der Marschmusik- parade den 17. Rang von 26 Vorführungen.

Freude und Leid
Doch Freude und Leid waren an diesem Festwochenende nah beisammen, wie die Stadtmusik berichtet: «Die Rangierung wurde für uns zur Nebensache, da unser treuer Fähnrich, Josef Crausaz, noch vor dem Einsteigen in den Car verstarb. Auch er hat sich sehr auf diesen Tag gefreut. Wir spielten an diesem Tag nur für ihn.»

'Eidgenössisches Musikfest 2016' in Montreux - Link zur Homepage

 

Stadtmusik brillierte mit spanischen Rhythmen

Grenchner Tagblatt / az; 12.11.2016 - Daniel Trummer

Am Jahreskonzert der Stadtmusik Grenchen im Konzertsaal boten die Musiker vor vollen Rängen vorzügliche Unterhaltung. Im Vordergrund standen spanische Themen. Dirigent Rainer Ackermann leistete ganze Arbeit.

Der Stadtmusik gelang eine kompakte, feine Leistung. Die kompetent aufspielenden Register, der Gesamtklang und die keck und selbstsicher auftretenden Solisten aus den eigenen Reihen, überzeugten. Grossen Anteil am Erfolg hatte Rainer Ackermann. Als Dirigent forderte er seine Musiker und setzte beachtliche Akzente. Fanfarenklänge eröffneten den Musikabend, sie erklangen im «Spanischen Marsch» von Johann Strauss (Sohn).

«Spanish Dance» des niederländischen Komponisten Carl Wittrock beinhaltete viele Anklänge an spanische Rhythmen und Tänze. Besonders im langsamen Teil setzten sich die Musiker mit gut intonierten Melodien voller Melancholie ausgezeichnet in Szene. Auffallend, dass nicht iberische Komponisten, die klassischen, dem Zuhörer spanisch vorkommenden Themen, öfter anklingen lassen.

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Die Stadtmusik begeisterte - Bild von Thomas Ulrich

Ein bravouröses Solo
Der Highlights gab es Viele. Beeindruckend die Komposition von José Alberto Pina, «The Legend of Maracaibo». Das Stück erinnert an die Seeschlacht 1702 bei Vigo. Kanonendonner, Schiffsglocken und mit Dissonanzen versetzte Schiffshörner waren auszumachen, glänzend intoniert von den Mitwirkenden der Stadtmusik. Nach dem versöhnlichen Schluss glaubte man an den Sieg der französisch-spanischen Flotte. Die Geschichtsbücher vermelden jedoch Anderes.

Stefan Weber, Altsaxofon, solierte mit Bravour, Sven Schär, Klarinette, überzeugte in seinen Soloparts, die vier Posaunisten kamen beim Publikum mit gepflegtem Klang an. Im «Concierto de Aranjuez» von Joaquin Rodrigo Vidre spielte Adrian Wagner das Adagio. Den populären Klassiker, mit wehmütigen, klagenden Weisen, gestaltete er mit der Trompete berührend und mit grosser Aussagekraft. Beim Marsch «Marignan» von Jean Daetwyler übernahm der Jungdirigent, Manuel Werder, den Taktstock und erhielt für seine Leistung Applaus. Mit böhmischen Träumen entliessen die Musikerinnen und Musiker der Stadtmusik ein zufriedenes Publikum und übergaben an Peter Mutti, der den Abend mit Tanzmusik abrundete.

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Link zum Konzertprogramm

 

Weihnachtskonzert 2016 - Sänger und Musikanten im Wechselspiel

Grenchner Tagblatt / az; 19.12.2016 - Nadine Schmid

CantaGaudio, die Grenchner Stadtmusik und Albert Knechtle spielten in der Eusebiuskirche.

Am Samstagabend wurden die Besucher in der Eusebiuskirche vom Chor CantaGaudio und der Stadtmusik in Weihnachtsstimmung versetzt. Die beiden Vereine wünschten frohe Festtage einerseits in Worten, andererseits mit ihren gefühlvollen Darbietungen. Bruno Meier (CantaGaudio) gab als Moderator spannende Hintergrundinformationen zu den Stücken.
Unter der Leitung von Jürg Michael Rickli verkündeten die Sänger von CantaGaudio freudig und glanzvoll Jesu Geburt in «Go tell it on the Mountain». In «Dixie/Hymn» (arrangiert von Rickli) schlüpfte der Chor gekonnt und bewegend in die Rolle eines befreiten Sklaven, der sich mit den Worten «Oh, I wish I was in Dixie» nach seiner Heimat sehnte.

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Chor und Musik erfreuen die Besucherinnen und Besucher der beinahe voll besetzten Eusebiuskirche - Bild von Hanspeter Bärtschi

Die Suite Gothique von Leon Boëllmann aus dem 19. Jahrhundert ist ursprünglich ein Stück für die Orgel. Am Weihnachtskonzert boten die Stadtmusikerinnen und Stadtmusiker unter der Leitung von Rainer Ackermann zusammen mit dem Organisten Albert Knechtle eine spannende, virtuose Interpretation der vier Sätze. Im ersten Satz entstand ein gelungenes Wechselspiel zwischen der Bläserformation und der Orgel, wobei es schien, als würde die Orgel aus der Ferne erklingen.

Die Gebete des dritten Satzes gestalteten sich beseelt und sanft, die Musik umarmend. Der vierte Satz schloss in einem fulminanten Finale ab, das mit immer mächtiger werdenden Klängen überwältigte.

Ein Horn ertönt allein
Auch das Concert Rondo, eines der unvollendeten Hornkonzerte Mozarts, berührte. Die Stadtmusik untermalte und betonte die Geschichte, die Solist Eloi Roset mit dem Horn erzählte. Am Ende füllte sein Instrument ganz allein und mit einer wohltönenden Klarheit die Kirche aus.

Als die Vereine abschliessend mit dem Publikum «O du fröhliche» und «Stille Nacht» im Kerzenlicht anstimmten, erreichte die feierliche, besinnliche Atmosphäre ihren Höhepunkt. Im Anschluss konnten die Besucher und die Musizierenden den Abend gemütlich bei einem Apéro gemeinsam ausklingen lassen.

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