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Archiv 2015

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Stadtmusik Grenchen geht mit neuen Zielen ins neue Vereinsjahr

Grenchner Tagblatt / az; 26.02.2015 - ebg

Die Vorstandsmitglieder der Grenchner Stadtmusik wurden an der Generalversammlung einstimmig für weitere 3 Jahre bestätigt. Für das neue Vereinsjahr wurden drei Neumitglieder begrüsst.

Die Präsidentin, Franziska Braga, startete die 157. Generalversammlung der Stadtmusik Grenchen mit folgenden Worten: «Wenn man ein Ziel erreicht hat, kann man ja mal schauen, welches Ziel das nächste ist, das zu erreichen sich lohnt.» Ein treffendes Zitat, da die Stadtmusik im letzten Vereinsjahr am Kantonalen Musikfest in Kriegstetten teilgenommen und dort eine Rangierung im guten Mittelfeld erreicht hat. Also dürfen nun neue Ziele gesteckt werden.

Ein Ziel eines jeden Vereins ist die Akquirierung von Neumitgliedern. Für das neue Vereinsjahr durfte die Stadtmusik drei Neumitglieder in ihren Reihen begrüssen. Es sind dies: Nadja Graf (Querflöte), Alexander Kohli (Bariton-Saxophon) und Manuel Werder (Klarinette). Sowohl die Präsidentin, Franziska Braga, wie auch der im letzten Jahr neu gewählte Präsident der Musikkommission, Sven Schär liessen die wichtigsten Meilensteine des letzten Jahres Revue passieren, wobei hier besonders das Kantonale Musikfest in Kriegstetten wie auch das erstmals durchgeführte Weihnachtskonzert zu erwähnen sind.

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Nadja Graf (Querflöte) und Manuel Werder (Klarinette) spielen neu in der Stadtmusik mit.

Das Kantonale Musikfest war sowohl eine musikalische als auch eine organisatorische Herausforderung. Die Stadtmusik konnte sich dort an den anderen Vereinen des Kantons messen und Rückschlüsse für die Weiterentwicklung ziehen. Das Weihnachtskonzert stellte ein Geschenk an die Grenchnerinnen und Grenchner dar, welche der Stadtmusik Grenchen stets den Rücken stärken und die Konzerte besuchen. Die Jahresrechnung fiel dank grossem Einsatz der Aktivmitglieder positiv aus.

Vorstand bestätigt
Dieses Jahr stellte für den Vorstand ein Wahljahr dar. Es kam jedoch nicht zu hitzigen Wahlkämpfen, sondern die Vorstandsmitglieder wurden einstimmig für weitere 3 Jahre bestätigt. Einzig in der Musikkommission gab es eine Mutation. Paul Rickli trat als Beisitzer zurück. Die Versammlung durfte die junge Musikantin, Priska Humair mit Applaus in ihr neues Amt wählen. Das Tätigkeitsprogramm im Jahr 2015 ist wiederum reich befrachtet. An dieser Stelle sollen besonders das Matinéekonzert am 26. April mit Solisten der Musikschule Grenchen, der Bezirksmusiktag in Lüterswil am 13. und 14. Juni, das Jahreskonzert vom 14. November und das Weihnachtskonzert am 19. Dezember, welches erneut mit dem Männerchor «Canta Gaudio» durchgeführt wird, erwähnt werden.

 

Matinéekonzert 2015
«Musik macht Schule – Schule macht Musik», hiess das Motto der Konzertmatinee vom Sonntag

Grenchner Tagblatt / az; 26.04.2015 - Nadine Schmid

Etwas ganz Spezielles erwartete das Publikum im gut besuchten Parktheater an der diesjährigen Matinée der Stadtmusik. Die Zuschauer konnten neben feiner Blasmusik für einmal noch ganz anderen Klängen lauschen.

Schüler der Grenchner Musikschule traten bei einigen Stücken als Solisten auf die Bühne, dies zum Motto der Stadtmusik «Musik macht Schule – Schule macht Musik».

Zum Auftakt wurde von der Stadtmusik das farbige, fröhliche Stück «Jubilee Spirit» (Mario Bürki) aufgeführt, das den Raum kraftvoll füllte und unter der hervorragenden Leitung von Rainer Ackermann grandios umgesetzt wurde. «Calling Cornwall» führte anfangs mit zarten Hornklängen und anschliessend mit der ganzen Formation feierlich durch englische Landschaften und die keltische Welt. Beim letzten Stück gab Adrian Wagner ein kurzes Trompetensolo am Eingang zum Parktheatersaal, während das Orchester auf der Bühne sachte einstieg. Dieser musikalische Leckerbissen schaffte es, das Herz zu berühren und war durch seine musikalische Vielseitigkeit spannend.

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Die Stadtmusik unter der Leitung von Rainer Ackermann
Quelle: Nadine Schmid

Vier Soli
Sehr viele Schüler der Musikschule hatten sich auf Anfrage der Stadtmusik, ob sie am Matinéekonzert mitwirken würden, gemeldet, vier konnten daran teilhaben. «Es ist etwas Einmaliges für die Musizierenden: Sie können auf einer richtigen Bühne spielen, mit einem grossen Orchester im Hintergrund», beschrieb Moderatorin Angela Kummer. Für eine kurzfristig erkrankte Schülerin sprang das sechzehnjährige Stadtmusikmitglied Manuel Werder ein und «erzählte» mit seiner Klarinette das spielerische und interessante Stück «Viktor’s Tale».

Der dreizehnjährige Noel Kalbermatter brachte mit «Music Box Dancer» (Cramer) eines der grössten Pop-Stücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Die liebliche Melodie wurde passend von der Stadtmusik untermalt. Je eine Zugabe konnten Simon Streit (E-Gitarre) und die Perkussionisten Ardin Fatjani und Loris Fluri geben. Streit hatte ein schwieriges Werk ausgesucht (Full Option), das durch Feinfühligkeit und rockige Klänge überzeugen konnte, während die Perkussionisten durch Trommeln, Hupen- und Glockenklänge ein beschwingtes Ambiente zusammen mit der Blasmusik schufen.

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Link zum Konzertprogramm

 

Musiktag 2015 - zwei musikalische Tage im Bucheggberg

Grenchner Tagblatt / az; 14.06.2015 - Hans Blaser

Insgesamt 10 Musikgruppen besuchten das Musikfest in Lüterswil

Der Musiktag des Musikverbandes Bucheggberg und Umgebung in Lüterswil begann am Samstagabend mit den Expertisenvorträgen. Da hatten die Vereine je ein Konzertstück und einen Marsch vorzutragen und von Experten beurteilen zu lassen. Nebst den drei Verbandsvereinen Arch-Leuzigen, Lohn-Ammannsegg und Wengi entschieden sich auch die drei aus dem Bezirksverband Solothurn-Lebern angereisten Vereine Oberdorf, Rüttenen- Günsberg und die Stadtmusik Grenchen für diese Variante. Für die andere Möglichkeit, den Unterhaltungswettbewerb am Sonntagvormittag, entschieden sich drei Vereine aus dem eigenen Verband (Schnottwil, Messen und Oberwil). Dabei bewerteten zwei verschiedene Jurys, eine Fachjury aus zwei Musikexperten und eine Publikumsjury das 15-minütige Programm. In dieses war ein Marsch und ein Pflichtstück einzubauen. An diesem «The Forest Battle» von John Williams schieden sich die Geister. Die einen fanden es skurril und witzig, andere doof und wertlos. Die drei verschiedenen Interpretationen führten zu einem äusserst interessanten Vergleich. Daneben waren weitere Leckerbissen zu geniessen. Die Musikgesellschaft Schnottwil (Direktion Thomas Trachsel) gefiel besonders mit dem aparten «Silverado» von Bruce Broughton. Es enthält gefällige Solo- Passagen, beispielsweise der Oboe. Elegant wirkte auch ihr «Lyric Waltz» aus der Suite für Varieté-Orchester von Dimitri Shostakovich, arrangiert von Johan de Meij. Und das alles mit dem typischen seidenweichen Klang. Die Musikgesellschaft Messen (Direktion Walter Krebs) versuchte mit einem Teil aus dem Frühlingskonzert zu punkten. Die Musikgesellschaft Oberwil (Direktion Hansueli Mollet) vertraute auf ihre blitzsaubere Brass Band-Kraft. Mit einem tollen Cornet-Solo mit Bellstedts «Napoli» ihres Prinzipals Christian Andres beeindruckte sie zusätzlich. Der Gewinn des Wettbewerbs war der Lohn dafür. 60 Jahre aktiv Nach dem Gesamtchorvortrag und dem Mittagessen lockte die Marschmusikstrecke Publikum und Musikanten.

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Der Gesamtmarsch gelang gut. Erst der Schluss drohte etwas zu misslingen. Noch besser machten es dann die neun Vereine bei ihren Paraden. Für den Festakt zog der Tross nochmals in die Festhalle. Dabei wurde die Bezirksstandarte von der Musikgesellschaft Lohn-Ammannsegg an die Musikgesellschaft Lüterswil überreicht.

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Links: Hans Meyer - Kantonaler Ehrenveteran / 50 Jahre
Mitte: Philipp Grosjean - Bezirksveteran / 20 Jahre
Rechts: Fabrizio Lavieri - Eidgenössischer Vetreran / 35 Jahre

Als letzter Fixpunkt stand die Veteranenehrung an. Dabei konnte mit Ueli Hauert sogar ein Veteran für 60 Jahre aktives Musizieren geehrt werden.

Photoalbum

 

72. Veteranentagung vom 29. August 2015 in Mümliswil

Unser langjähriges Mitglied Hans Meyer wurde anlässlich der Veteranentagung 2015 zum kantonalen Ehrenveteran für 50 Jahre musikalisches Wirken geehrt.

Herzliche Gratulation!

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Die Klangreise der Grenchner Stadtmusik führte in den Westen

Grenchner Tagblatt / az; 15.11.2015 - Nadine Schmid

Das Jahreskonzert lud auf eine Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein.

Die Stadtmusik führte beim Jahreskonzert vom Samstag nach Amerika – «In das Land der unbegrenzten Möglichkeiten», wie Franziska Braga, Präsidentin der Stadtmusik, zu Beginn des Konzerts einführte.

Sie und Dirigent Rainer Ackermann führten die Moderation an diesem Konzertabend. An einer grossen Leinwand wurden passend zur Musik stimmige Bilder gezeigt, zusammengestellt von Stadtmusikmitglied Manuel Werder.

Die Stadtmusik konnte unter der hervorragenden Leitung Ackermanns ein glanzvolles, dynamisches Konzert auf die Bühne bringen. «Rest» von Frank Ticheli vermochte es, tief zu berühren. Mit sanften, reinen und vollen Klängen des gesamten Orchesters wurde zum Träumen angeregt.

Ebenfalls Alfred Reeds «Ballade» bewegte. Altsaxofonistin Priska Humair brachte in ihrem Solo zum Schwelgen. Mit ihrem Instrument eröffnete sie feinfühlig verschiedene Klang- und Gefühlswelten, treffend untermalt von der Stadtmusik.

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Andreas Eichelberger, Hans Sigrist, Eduard Blaser und Philipp Grosjean boten mit ihrem Posaunensolo Jazz vom Feinsten. «T-Bones in Swing» (George Gershwin, arrangiert von Geert Schrijvers) war groovig und rhythmisch und lockte, den Takt mitzuklopfen.

Das Orchester begleitete diese Darbietung erstklassig. In «Molly on the shore» trat die Verspieltheit der Klarinetten zutage, die gewitzte, hüpfende Melodien darboten und ein Frage-Antwort-Spiel mit dem Orchester vollführten.

Besuch in Hollywood
Denkt man an den Film, so denkt man oft als erstes an Amerika und sein Hollywood. So führte die Stadtmusik zwei Filmmusik-Medleys auf: «Jurassic Park» und «Star Wars». Bei «Star Wars» von John Williams, arrangiert von Johan de Meij, gelang eine klanglich vielfältige und einwandfreie Aufführung.

Dramatik, Spannung, Ausgelassenheit und Melancholie kamen abwechselnd in den verschiedenen Passagen auf. Dabei wurden die piani und fortissimi grandios umgesetzt. In einer Passage spielten Oboen, Klarinetten und Flöten allein in zartem Einklang.

Das Konzert begeisterte die Anwesenden im vollen Parktheater. Mit regem Applaus wurden mehrere Zugaben ergattert, als letztes der «Solothurner Marsch», der einen feierlichen, kraftvollen Abschluss darstellte.

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Link zum Konzertprogramm

 

Beschwingende und feierliche Musik in der Eusebiuskirche: Weihnachtskonzert von Canta Gaudio und der Stadtmusik

Grenchner Tagblatt / az; 21.12.2015 - Nadine Schmid

Die Stadtmusik und Canta Gaudio übergaben mit ihrem Weihnachtskonzert vom Samstagabend dem Publikum ein musikalisches Geschenk. Ihre Darbietung bot feinste Klänge, die bewegten und beschwingten.

Den Auftakt gab die Stadtmusikunter der grandiosen Stabführung von Rainer Ackermann. Die «Festmusik der Stadt Wien» (Richard Strauss) präsentierte sich durch die Trommelschläge und Hörner auf majestätische Art und füllte das Kirchenschiff der Eusebiuskirche aus. Darauf folgte das ursprünglich für Violine geschriebene «Berceuse de Jocelyn» (Benjamin Godard), welches von Pieter Jan Molenaar für Tenor-Saxofon arrangiert wurde. Matthias Vittori von der Stadtmusikspielte das Solo gekonnt; die tiefe, sanfte Melodie wurde von der Formation perfekt untermalt und bewegte. Von Gustav Holsts «First Suite in Es» bot die Stadtmusikdie pompöse Chaconne, den mächtigen Marsch sowie das Intermezzo dar. Bei diesem kam spannendes Tempo auf, das sich immer weiter steigerte und durch helle, leise Glockenklänge passend ergänzt wurde.

Stimmige Weihnachtslieder
Traditionelle Weihnachtslieder offerierte der Chor Canta Gaudio unter der Leitung von Ulrich Bessire. «Leise rieselt der Schnee» wurde zu Beginn passend leise angestimmt. Die Mehrstimmigkeit verstärkte die Sanftheit. Christi Geburt soll überall verkündet werden. Davon handelte «Go tell it on the mountain», das durch Mehrstimmigkeit, Fortissimi und schnellen Passagen geprägt ist. Fröhlichkeit wird ausgedrückt. Hin und wieder übernahm ein Tenor verkündend die leitende Stimme, während der Chor mit Vocals untermalte. Moderator Theo Schaad lieferte Informationen zu den jeweiligen Stücken und steuerte durch Zitate und dem Gedicht «der erste Schnee» von Theodor Fontane zum stimmungsvollen Ambiente bei.

Zugaben im Kerzenlicht
Zum Abschluss traten die beiden Formationen zusammen auf die Bühne. Beim berühmten «Jesus bleibet meine Freude» von Johann Sebastian Bach gingen Sänger und Orchester glanzvoll aufeinander ein und schufen ein heiteres, freudiges Klangbouquet. Patrick Doyles «Non Nobis Domine war ein passender Abschluss: Bis zum letzten Drittel übernahm Canta Gaudio die führende Rolle. Ihr ernster, feierlicher, nachdenklicher Gesang wurde fachmännisch vom Orchester untermalt.
Als Zugaben wurden «Oh du Fröhliche» und «Stille Nacht» angestimmt, wobei die Zuschauer in der fast vollen Eusebiuskirche mitsingen konnten. Dafür zündete die StadtmusikKerzen an ihren Notenständern an und das Licht wurde bis auf die Kronleuchter und übrigen Kerzen gelöscht, was die festliche, friedvolle Atmosphäre auf den Höhepunkt brachte.

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Link zum Konzertprogramm

 

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