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Archiv 2014

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156. Generalversammlung der Stadtmusik Grenchen

Elisabeth Becker

Präsidentin Franziska Braga läutete die 156. Generalversammlung der StadtMusik Grenchen mit den Worten «Mehr wollen, weniger müssen mehr tun, weniger vermissen. Ein Jahr kann viel sein und weniger kann mehr sein» von Monika Minder ein.

Präsidentin Franziska Braga und Präsident der Musikkommission Stephan Hofstetter liessen die wichtigsten Meilensteine des letzten Jahres Revue passieren. Sie stellten einhellig fest, dass der Terminkalender zwar reich befrachtet und anspruchsvoll war, aber die StadtMusik Grenchen wunderschöne musikalische Erfolge feiern konnte und sie ebenfalls den Rückhalt aus der Bevölkerung und von der Stadt gespürt und geschätzt hat. Dirigent Rainer Ackermann bezeichnete das vergangene Jahr als Eruierungsphase und erklärte, dass er im Moment darauf abziele, eine musikalische Basis zu schaffen. In Zukunft möchte er gemeinsam mit der StadtMusik Projekte lancieren und umsetzen, die nachhaltig Wirkung zeigen.

Die Jahresrechnung fiel dank grossartigem Einsatz der Aktiv-Mitglieder positiv aus. Drei austretenden Aktiv-Mitgliedern stehen vier Neueintritte gegenüber. Es sind dies: Priska Humair (Saxofon), Sabrina Fuhrer, Veronika Scheidegger und Adrian Wagner (Trompete). Nach zwölfjährigem Wirken trat der Präsident der Musikkommission Stephan Hofstetter zurück. Mit Sven Schär (bisher Sekretär) konnte ein engagierter Nachfolger gefunden werden. Ebenfalls neu in die Musikkommission gewählt wurde Adrian Wagner. Andrea Berva übernimmt neu die Aufgabe der Uniformenverwaltung und Petra Humair amtet als Sekretärin.

Der durchschnittliche Probenbesuch betrug 85,73%. Neun Aktiv-Mitglieder schafften sogar eine Anwesenheit von über 95% und erhielten dafür eine Auszeichnung.

Das Tätigkeitsprogramm des Jahres 2014 beinhaltet einige Höhepunkte: das Matinée-Konzert am 6. April mit Tambouren aus Biel, das Kantonale Musikfest in Kriegstetten sowie das Jahreskonzert am 15. November und das neu ins Leben gerufene Weihnachtskonzert am 20. Dezember mit dem Männerchor Canta Gaudio.

Jahresrückblick 2013 in Bildern: Photoalbum

 

Matinéekonzert - Ein Schmaus für Ohren und Augen mit akrobatischen Touch

Grenchner Tagblatt / az; 06.04.2014 - Nadine Schmid

An diesem Wochenende ging es im Parktheater sehr musikalisch zu und her: Nach dem Auftakt des Stadtorchesters am Samstagabend mit Beethoven und Mendelssohn ging es am Sonntagvormittag ähnlich weiter: Die Stadtmusik spielte unter der glänzenden Leitung von Rainer Ackermann Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert. Die vielfältigen, farbigen Klänge waren ein Genuss.

In «Ode for Trumpet» (Alfred Reed) konnte die zärtliche Trompetenmelodie des Solisten Adrian Wagner die Zuschauer ergreifen, feinfühlig untermalt von der Stadtmusik. Das Stück «Inspiration» begann mit mystischen, leisen Tönen. Der magische Moment wurde durch hauchende Klänge, die an Windgeräusche erinnerten und von den Schlagzeugern stammten, noch verstärkt. «Sing sing sing» von Prima Louis ist nur ein Beispiel von vielen Liedern, in denen majestätische Töne keck und fröhlich angestimmt wurden.

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Tänzerische Nummern
Die Stadtmusik wird im Juni am kantonalen Musikfest in Kriegstetten vom Tambourenverein Biel begleitet werden. Dieser war am Konzert mit einer Gastformation, unter der Leitung von Christoph Gnägi, mit von der Partie. Die Formation bewies, wie Moderatorin Angela Kummer bereits vorhersagte, dass man sich auf etwas gefasst machen darf.

In zwei Sets, mit je drei Stücken boten die fünf Männer künstlerische Darbietungen mit einem akrobatischen Touch: In «Divisionstagwacht» wurde es dunkel auf der Bühne, nur die Enden der Schlaghölzer leuchteten, sodass aus der Warte des Publikums blaue Bällchen auf den Trommeln herumsprangen. Die Musiker warfen bei manchen Stücken die Schlaghölzer von der einen Hand in die andere und zeigten auch, dass man mit Besenstielen trommeln kann. Und als Zugabe bewiesen sie, dass dies ebenfalls mit einer Abfalltonne für PET- und Plastikflaschen möglich ist.

«Musik wird überall verstanden»
In einigen Stücken der Stadtmusik gab ein Register die führende Stimme an. Dabei merkten womöglich die einen oder anderen Zuhörer, dass in «Trumpets Wild» Robert Schumanns «Wilder Reiter» integriert war. Die Anwesenden waren vom Konzert begeistert, was durch freudige Pfiffe und langen Applaus zur Geltung kam. Die diesjährige Matinee stand wegen der Freude an der Musik unter dem Motto «Music for ever».

Der Spass, den das Orchester beim Spielen hatte, war für alle zu sehen. Moderatorin Kummer, die informative Häppchen zu den einzelnen Stücken preisgab, zitierte passend Goethe: «Musik ist die schönste und zugleich die einzige Sprache, die überall auf dieser Welt verstanden wird.»

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Link zum Konzertprogramm

 

Spiel vorwärts Marsch!

Bieler Tagblatt / 08.05.2014 - Peter J. Aebi

Es ist wahrscheinlich der älteste Verein in Grenchen: die Stadtmusik. Nach einer Durststrecke schreiten die 35 Musikanten gestärkt in die Zukunft, bei einigen Instrumenten bestehen aber Lücken.

In den guten alten Zeiten gab es in Grenchen drei Musikkorps: Helvetia, Konkordia und Eintracht. Im Zuge des Mitgliederschwundes fusionierten die drei Formationen zur Stadtmusik Grenchen. Auch danach war der Verein wie ausgepumpt. Mit viel Disziplin und Beharrungsvermögen konnte er diese Phase überwinden. Eine wichtige Rolle spielte die seit sechs Jahren amtierende Präsidentin Franziska Braga.

ln Bragas Jugend war es noch selbstverständlich, ein Instrument zu erlernen. ich spielte Flöte und meine Schwester Gitarre. Als Querflötistin trat sie in ein Musikkorps im Kanton Zürich ein. Als sie 1990 aus familiären Gründen nach Grenchen zog, wollte sie weiterhin Musik machen. Nach der Geburt ihres ersten Kindes nahm sie Kontakt zu Grenchner Vereinen auf. Hans Graf, unser heutiger Ehrenpräsident, hat mir den Einstieg bei der Helvetia sehr einfach gemacht, erinnert sich Braga. Ein Leben ohne Musik könnte sie sich nicht vorstellen - und einen Alltag ohne Gruppenproben ebenso wenig.

Als vor sechs Jahren Aldo Bigolin einen Nachfolger suchte und sie anfragte, sagte sie mit Überzeugung zu. Der Verein ist fast wie mein drittes Kind, lacht sie. Eines, das ihr in den vergangenen Jahren auch mal Sorgen bereitete. Mit dem neuen Dirigenten Rainer Ackermann kam wieder frischer Wind und eine neue Dynamik hinein. Dabei war es zwischen Stadtmusik und Dirigent eine Liebe den zweiten Blick. Beim ersten Test wurde man gegenseitig nicht warm. Wir waren noch nicht bereit, analysiert Franziska Braga rückblickend. Ackermann zog seine Bewerbung zurück. Die Vereinsleitung beschloss nach einem ad interim Dirigenten, Ackermann erneut für eine beschränkte Frist anzufragen und das Amt neu auszuschreiben. Beim zweiten Anlauf funkte es und inzwischen ist er bis 2016 gewählt.

35 Aktive bilden den harten Kern der Stadtmusik. Die Jüngste ist 20, der Älteste 80 Jahre alt. Es sind 35 unterschiedliche Charaktere und alle haben individuelle Tagesabläufe, die sie mit in die Proben nehmen. Das macht es für einen Dirigenten nicht einfach. Gemeinsam hat man neue Kraft und Motivation getankt. In den lewtzten zwei Jahren haben wir musikalisch grosse Fortschritte gemacht, staunt Braga. Wir wollen nicht stehen bleiben und arbeiten hart. Alle Aktiven nehmen auch individuelle Lektionen, um sich weiter zu verbessern. Dazu kommen mindestens zwei Proben peo Woche. Insgesamt nehmen die Aktiven rund 80 Termine pro Jahr wahr. Dafür ist die Musik auch im Stadtleben sehr präsent.

Die Zahl der Aktiven ist zwar noch kein Problem, aber man hat bei verschiedenen Insatrumenten Lücken. Horn, Oboe oder Fagott fehlen uns. Da brauchen wir bei Konzerten Verstärkung von Aussen. Mit neuen Visionen will man Brücken zu den Jungen schlagen. Musizieren ist nicht mehr selbstverständlich. Es braucht Zeit und persönliches Engagement, bis man etwas erreicht. Da ist Unterstützung von den Eltern nötig, damit die Kinder nicht die Lust verlieren.»

Das gemeinsame Konzert beim Openair der reformierten Kirchgemeinde von Stadt- und Jugendmusik war ein erster Versuch zu einem Brückenschlag. Diese Zusammenarbeit sei bei allen Beteiligten gut angekommen und das Resultat habe beim Publikum Begeisterung ausgelöst. Es ist uns klar, dass viele Junge mit Prüfungen und ersten beruflichen Erfahrungen beschäftigt sind. Damit sind sie oft nicht bereit für weitere Verpflichtungen, sinniert Braga. Sie sieht aber auch den Verein in der Pflicht, aktiv zu werden. Für das kommende Jahr planen wir mit der Musikschule ein Blasmusik-Camp. Es werden Visionen entwickelt und man arbeitet bereits an der Umsetzung.

Die Stadtmusik hat die Talsohle durchschritten und wir arbeiten wieder vorwärtsgerichtet. Man darf für die Zukunft einiges erwarten. Allein schon vom Namen her haben wir eine Verpflichtung und müssen gewisse Erwartungen erfüllen, so Braga. Ihr drittes Kind ist auf alle Fälle wieder fit und munter. Und mit ihrer ansteckenden Begeisterung für die Musik kann sie mit Sicherheit noch einiges bewegen.

 

Ferienpass 2014 - StadtMusik Grenchen fasziniert Kinder

11.10.2014

Am letzten Samstag waren aus dem Eusebiushof Grenchen Trompeten-, Posaunen-, Schlagzeug-, Bass-, Querflöten-, Saxofon- und Klarinettenklänge zu hören. Grund dafür waren Kinder, die am Ferienpass der StadtMusik teilgenommen haben.

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Die Teilnehmer durften unter der Anweisung von Mitgliedern diverse Instrumente ausprobieren. Dabei waren einige Talente zu erkennen, die den Instrumenten einzelne Töne entlockten. Nach einer kurzen „Znüni-Pause“ machten sich die Kinder an das Basteln einer Flöte. Bevor das Instrument jedoch getestet werden konnte, mussten Löcher eingezeichnet und gebohrt werden. Wie bei den echten Instrumenten war es bei der selbstgebastelten Flöte nicht ganz einfach, einen Klang zu erzeugen. Gegen 11.30 Uhr wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt.

Die StadtMusik Grenchen hofft auch im nächsten Jahr Kinder für die Musik begeistern zu können.

Photoalbum

 

Jahreskonzert - Musikalische Bergtour im Parktheater begeistert Publikum

Grenchner Tagblatt / az; 15.11.2014 - Nadine Schmid

Das Jahreskonzert unterhielten die Musikerinnen und Musiker zum Thema «Mountains». Das Publikum zeigte sich begeistert.

Die Stadtmusik nahm bei ihrem Jahreskonzert ihr Publikum mit auf eine Bergtour. «Mercury» (Jan van der Roost) nahm den Faden vom Götterberg Olymp auf. Der majestätische Auftakt füllte mit seinen pompösen und kräftigen Tönen den voll besetzten Saal des Parktheaters vollumfänglich aus.

Ein ganz anderes Ambiente verbreitete das nächste Stück. In Philip Sparks «Mountain Song» erzeugten die grossen Blechinstrumente Windgeräusche, wobei es zusätzlich leise zu donnern schien. In diese spannungsgeladene Stimmung traten tiefe Querflötentöne zusammen mit Glockenschlägen sanft ein. Als das restliche Orchester unter der bravourösen Leitung von Rainer Ackermann einstieg, wuchs die Musik zu ausdrucksstarken Klängen an.

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Rainer Ackermann dirigiert auf der Bühne des Parktheaters die Stadtmusik.
Quelle: Isabel Maeder

Farbige Soli und Feingefühl
«Der Berg hat eine immense Symbolkraft», erklärte Musikschullehrerin Christa Vogt, die Moderatorin dieses Abends. Sie führte mit interessanten Informationen zu den musikalischen Leckerbissen durch das Programm. Dazu gab es immer auch die passende Prise Schalk. In «Declaration for Trumpet» (Stephen Bulla) spielte Sabrina Furrer ein aussergewöhnliches Solo, wobei ihre Trompete eine kurze Frage-Antwort-Sequenz mit dem Orchester führte, um danach eine Geschichte zu erzählen und vom Orchester wieder sanft untermalt zu werden. In fast allen Kompositionen gab es einzelne Passagen, in denen eine andere Instrumentengattung die Hauptrolle spielte, was die jeweiligen Musiker immer mit viel Feingefühl aufnahmen.

Fast alle wippten mit
Im zweiten Teil des Konzerts wurden ebenfalls mehrere bekannte Stücke hervorragend umgesetzt, wobei rasche und sachte Melodien einander abwechselten. Darunter die «Bohemian Rhapsody» und «Abba Gold», ein Medley mit Stücken der Popband. Die Musik riss die Zuschauer mit; viele wippten zu allen Stücken. Und nebst kräftigem Applaus wurde die Begeisterung auch mit Pfiffen und Bravo-Rufen zum Ausdruck gebracht.

Als Schlussbouquet erwartete die Zuschauer der Wiener «Tritsch Tratsch Polka» (Johann Strauss), der mit fröhlichen und spielerischen Klängen sowie einem machtvollen Schlussklang glänzte. Nach ein paar Zugaben liessen viele den Abend auf der Tanzbühne ausklingen – zur Unterhaltungsmusik von Peter Mutti.

 

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Link zum Konzertprogramm

 

Weihnachtskonzert - Harmonie von Bläsern und Stimmen

Grenchner Tagblatt / az; 21.12.2014 - Oliver Menge

Das gemeinsame Weihnachtskonzert der Stadtmusik und der Chorformation Canta Gaudio in der Eusebiuskirche in Grenchen begeisterte das Publikum.

Wenn die beiden grossen Vereine, die Stadtmusik und «Canta Gaudio», zusammen ein Weihnachtskonzert geben, dann ist das in Grenchen schon so etwas wie ein gesellschaftliches Ereignis. So war denn auch nicht verwunderlich, dass gegen 300 Personen, unter ihnen Stadtpräsident François Scheidegger und zahlreiche Gemeinderäte, der Einladung am Samstagabend in die Eusebiuskirche gefolgt waren.

Während draussen ein stürmischer Wind um die Ecken pfiff, entführten die beiden Formationen das Publikum in eine andere Welt. Die Stadtmusik unter der Leitung ihres Dirigenten Rainer Ackermann eröffnete das Konzert mit den bekannten «Dances from Terpischore» von Michael Praetorius. Praetorius, (1571– 1621), war deutscher Komponist, Organist und Hofkapellmeister. Er schrieb eine grosse Zahl Kirchenkompositionen, aber auch weltliche Tänze, die er in seiner Sammlung «Terpischore» veröffentlichte, der Name der griechischen Muse des Tanzes.

Das Stadtorchester eröffnete den Reigen mit fünf dieser Tänze beschwingt, brachte den schwermütigen Teil, der sich durch einen Dialog zwischen Klarinetten und Bläsern auszeichnet, harmonisch zum Ausdruck. Auch die weiteren Tänze, der dynamische Mittelteil und der akzentuierte Schlusstanz, wurden mit Bravour vorgetragen.

Theo Schaad, der den Abend moderierte, entführte das Publikum mit dem Gedicht von Theodor Fontane «Alles still» in eine kalte, verschneite und geräuschlose Winterlandschaft.

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Beim Finale traten die Stadtmusik und der Männerchor Canta Gaudio gemeinsam in Aktion.

Brillante Leistung des Solisten
Das Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), Köchelverzeichnis 622, ist eines der letzten Werke des Komponisten und sein letztes Instrumentalwerk, er vollendete es in seinem Todesjahr. Die Stadtmusik brachte den 2. Satz Adagio zur Aufführung. Sven Schär brillierte als Solist mit klarer und prägnanter Intonation.

Ein anspruchsvolles, sanftes Stück für Solist und Orchester, mit feinen Akzenten, die aufgrund der akustisch schwierigen Bedingungen in der Kirche zum Teil etwas schwammig wirkten, jedenfalls im hinteren Bereich des Saals, wo die akustischen Defizite eines Kirchenschiffs deutlicher wurden als in den vorderen Reihen. Das Publikum belohnte die bravouröse Leistung des Orchesters und des herausragenden Solisten mit lang anhaltendem Applaus.

Das gewaltige Finale der Komposition «Aus der Neuen Welt» von Antonin Dvorak (1841–1904) dürfte auch jungen Leuten bekannt sein: Es diente unter anderem den Komponisten des Soundtracks der ersten «Star Wars»-Trilogie als Grundlage, Teile daraus sind unverkennbar. Auch «Herr der Ringe» bediente sich im zweiten Teil der Trilogie bei Dvorak. Dieser hatte diese 9. Sinfonie nach einem Aufenthalt in Amerika geschrieben und sich dabei auch von indianischen Motiven inspirieren lassen.

Die Stadtmusik präsentierte den gewaltigen 4. Satz sehr rhythmisch und dynamisch. Ackermann hatte in seiner Bearbeitung des Stückes, das im Grunde nach einer grossen Anzahl Streicher verlangt, ausgezeichnete Arbeit geleistet. Die Klarinetten übernahmen wichtige Parts und insbesondere das Blech überzeugte, allen voran die starken Tuben. Das gesamte Orchester bot mit diesem Stück eine überzeugende und bemerkenswerte Darbietung.

Harmonische Männerstimmen
Die Chorformation Canta Gaudio bot mit Ludwig van Beethovens «Hymne an die Nacht» den 2. Satz der Klaviersonate Nr. 23 mit dem Beinamen «Appassionata» eines der bekanntesten Werke des Komponisten dar. Die 37 Männerstimmen unter der Leitung von Theo Schaad, der für den verhinderten Dirigenten Beat Möri einsprang, überzeugten mit klarer Intonation und klarem Ductus sowie präziser Stimmführung und Rhythmik.

Auch der Gospel «My Lord, what a beautiful morning», das Lied «Über den Sternen» von Franz Abt und der Kanon «Dona nobis pacem» – der Chor hatte kurzfristig sein angekündigtes Programm geändert – wussten zu gefallen. «Canta Gaudio» machte ihrem Namen alle Ehre und demonstrierte die Freude am Gesang bravourös.

Die Stadtmusik brachte mit «A Christmas Festival» ein Potpourri bekannter Weihnachtslieder, arrangiert durch den bekannten amerikanischen Komponisten Leroy Anderson (1908–1975), zur Aufführung. Anderson war unter anderem dafür bekannt, dass er ungewöhnliche Instrumente einsetzte, so zum Beispiel eine Schreibmaschine oder Sandpapier. In «A Christmas Festival» konnte man Phrasen aus «Jingle Bells», «Silent Night» und andere Weihnachtslieder erkennen.

Gemeinsames Finale
Das Finale gestalteten die beiden Formationen gemeinsam mit dem Publikum: Die Stadtmusik und «Canta Gaudio» brachten die bekannten Weihnachtslieder «Süsser die Glocken nie klingen und «O du fröhliche» zur Aufführung, und als krönender Abschluss sangen Chor und Publikum das wohl bekannteste Lied zur Weihnachtszeit «Stille Nacht, Heilige Nacht». Das Publikum dankte mit einer Standing Ovation.

Nach dem gelungenen und schönen Konzertabend in der Eusebiuskirche offerierten die beiden Formationen einen Apéro im Eusebiushof.

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