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Archiv 2013

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155. Generalversammlung der Stadtmusik Grenchen

Jahresrückblick 2012

Photoalbum

 

Matinéekonzert - Nagelprobe für die Stadtmusik

Grenchner Tagblatt / az; 21.04.2013 - André Weyermann

Wort und Ton gingen beim Matinee-Konzert im gut besetzten Parktheater eine geglückte Verbindung ein. Die Stadtmusik unter der Leitung von Rainer Ackermann sowie Angela Kummer mit «Müsterchen» an Grenchner Geschichten unterhielt bestens.

Es war so etwas wie eine Nagelprobe für die Stadtmusik. Es musste sich erweisen, inwiefern die Zusammenarbeit mit dem neuen Dirigenten Rainer Ackermann (Wolfwil) in den letzten Monaten bereits gefruchtet hat. Sie hat. Das Publikum kann in den Genuss eines abwechslungsreichen Programms, das eine Stadtmusik in bester Spiellaune und voller Dynamik erlebte.

Rainer Ackermann hat seine Handschrift bereits deutlich erkennen lassen. Er leitete präzise, mit einem Zug nach vorne. Sein sympathisch selbstbewusstes Auftreten übertrug sich wie selbstverständlich auf das Ensemble, das in der Folge entsprechend kompakt und geschlossen auftrat. Die Märsche wirkten schmissig, die Polkas beschwingt und die Samba kam so spritzig und authentisch daher, dass es den einen oder anderen Zuschauer im Tanzbein kribbelte.

Aus dem Strauss an wohltönenden Stücken seien hier noch ein paar besondere gepflückt: Das Volkslied «Du fragsch mi wär i by» aus der Feder von Thomas Rüedi (Oberwil bei Büren) ging ans Herz. Man kann sich bereits jetzt auf den Auftritt des Musikers mit seinem Euphonium am Jahreskonzert vom 23. November freuen.

Bei Mani Matters Klassiker «Hemmige» (Arrangement von Mario Bürki) vermeinte man im Publikum ein leises Mitsingen zu vernehmen. Jan van der Roosts viersätzige Suite «Puszta» schliesslich stellt mit ihren temperamentvollen Wechseln der Tempi eine echte Herausforderung dar. Der Stadtmusik gelang es, den Zuschauer für einige Minuten in das Milieu der Zigeuner und ihrer Tänze zu versetzen.

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Spannende Geschichten
Viel zu einem unterhaltsamen Morgen hat die Leiterin des Kultur-Historischen Museums Angela Kummer mit ihren spannend vorgetragenen Geschichten und Redewendungen aus Grenchens Vergangenheit beigesteuert. Die Erzählung vom «Bettleschloss-Tüfel» nach Franz Josef Schild (dr Grossätti us em Läberbärg) liess die Zuschauer erschaudern.

Für Erheiterung sorgten auch die Lebensweisheiten, welche er zusammen mit Johann Tschui (dr Tschui-Ätti) gesammelt hat. «Wüescht isch au schön, wenns Mode isch», wusste man zum Beispiel bereits im 19. Jahrhundert. Und Ortsneckereien waren auch in früherer Zeit gang und gäbe: «Meiteli, wenn d hürote wetsch, hürot mer nid uf Büre. Im Summer muesch dört Hunger ha, im Winter chasch verfrüüre».

Grenchens Wein war berühmt-berüchtigt. Er wurde als sauer empfunden. Angela Kummer wusste aber auch von Geschichten zu erzählen, wie eine Traubenbeere einst einem Stier ein Auge ausgeschlagen, eine andere gar einen Zug zum Entgleisen gebracht habe.

Fazit eines vergnüglichen Morgens: Die Stadtmusik hat ein kräftiges Lebenszeichen gegeben. Publikum, Präsidentin Franziska Braga und ihre Mitmusiker sowie Dirigent Rainer Ackermann waren sich einig: Es muss zwar weiter hart gearbeitet werden. Doch dann hat diese Verbindung eine verheissungsvolle Zukunft.

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Link zum Konzertprogramm

 

Kunterbunte Bildershow

Bilder verschiedener Stadtmusik Anlässe wie: Skitag, Bezirksmusiktag 2013, Eröffnung 'Velodrome Suisse' und Gemeinschaftskonzert: Jugendmusik-Stadtmusik Grenchen.

 

Skitag auf der Rigi - 3. März 2013

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Bezirksmusiktag 2013 - 4. Mai in Langendorf

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Eröffnung Velodrome Suisse - Auftritt am 23. Juni 2013

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Indoor Openair - erstmaliger, gemeinsamer Auftritt zusammen mit der 'Jugendmusik der Schulen Grenchen' im Zwinglihaus.

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Leitung: Ueli Steffen

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..........Leitung: Rainer Ackermann

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OLMA 2013

12.10.2013

Der Kanton Solothurn war dieses Jahr Gastkanton an der OLMA. Eine vielzahl Umzugsteilnehmer und geladene Gäste reisten am Samstag, den 12. Oktober mit drei Sonderzügen nach St. Gallen. Im Photoalbum sind Impressionen der StadtMusik Grenchen zu sehen.

Tönender Umzug und Arenashow zeigte alle Facetten des Gastkantons
Um 10 Uhr begann der grosse Umzug des Gastkantons Solothurn durch die Stadt St. Gallen – vom Bahnhof bis zum OLMA-Gelände. Auf den rund zwei Kilometern Umzugsstrecke zeigten sich den Zuschauerinnen und Zuschauern Musikgesellschaften, Vereine, Trachtengruppen, Fasnachtszünfte, Kulturinstitutionen und Sportgruppen in insgesamt 49 Umzugssujets. Dabei kam der ganze Kanton in all seinen Facetten zum Ausdruck: Zu sehen waren modernes und Innovationen so wie Traditionen, Bewegung und Sport ebenso wie Beschauliches, Landwirtschaft, Leben und Kultur. 14 der 49 Umzugsnummern wurden von Musikgesellschaften bestritten, die so für musikalische Akzente sorgten. Der Auftritt acht weiterer Vereine oder Gruppen aus den Bereichen Sport und Kultur wurden ebenso musikalisch untermalt. Knapp die Hälfte des Umzugs hat dafür gesorgt, dass es auch etwas zu hören gab.

Attraktive Arena-Show
Ein Teil der Vereine und Institutionen des Umzugs haben sich in einem zweistündigen Arena-Programm präsentiert. Ab 14 Uhr umrahmten viel Musik, Tanz, Bewegung und Solothurner Traditionen die Reden von Solothurns Frau Landammann Esther Gassler, dem St. Galler Regierungspräsidenten Stefan Kölliker und OLMA-Direktor Nicolo Paganini.

Photoalbum

Parademusik-Auftritt der StadtMusik Grenchen nach ca. 20 Minuten.

 

Jahreskonzert 2013

Grenchner Tagblatt / az; 25.11.2013 - Nadine Schmid

«Zeit» lautete das Thema beim Jahreskonzert der Stadtmusik Grenchen im Parktheater letzten Samstagabend. Das Blasorchester und der aus der Region stammende Euphoniumsolist Thomas Rüedi begeisterten das Publikum mit fröhlichen und aufgeweckten Klängen.

Das Motto «Zeit», das wegen Grenchens Uhrenindustrie gewählt wurde, durchzog das Programm in verschiedenen Aspekten. Ein paar Titel enthielten den Ausdruck «Zeit», wie das Sinfoniestück «A Springtime Celebration» von Alfred Reed. Doch auch die Musik selbst wies vor allem auf verschiedene Themen der «Zeit» hin: Die Zeit erhält durch die Uhr einen Takt, vergeht mal schnell, mal langsam, kann fröhlich und beschwingt, aber auch nachdenklich sein. So durchzog «A Springtime Celebration» diverse Tempi- und Melodienwechsel, die verschiedene Blickwinkel des Frühlings zeigten.

Durch mehrere Instrumente wie das Xylofon und die Trommeln schien es in manchen Stücken, als würde eine Uhr ticken – wie beim «Florentiner Marsch» von Julius Fucik.

Orchester überzeugte als Einheit
Durch den Abend führte der Moderator Simon Eberhard, der mit Witzen zum Thema die Lachmuskeln anregte, aber auch mit verschiedenen Sprüchen zur Zeit hin und wieder nachdenklich stimmte. Die Stadtmusik meisterte unter der bravourösen Leitung von Rainer Ackermann die vielfältige Literatur hervorragend und als eine Einheit. Mit viel Feingefühl harmonisierten die verschiedenen Holz- und Blechinstrumente miteinander, spielten mal sanfte, mal majestätische Passagen und regten in diversen Melodien an, sich zum Takt zu bewegen.

Der Solist Thomas Rüedi, der auf verschiedenen Kontinenten immer wieder mit seinem Euphonium an Konzerten teilgenommen hat, trat beim Konzert mit der Stadtmusik drei Mal auf und gab am Schluss noch zwei Zugaben. Bereits nach den ersten Tönen konnte er bezaubern und zeigte, dass er sein Instrument meisterhaft beherrschte: Mit reinen Tönen spielte er seine Passagen und hauchte ihnen Gefühl ein. Das Tempo, das in den Stücken wie bei «Grandfather’s Clock» (George Doughty) immer mehr zunahm, führte er mit Leichtigkeit aus. Bei einer seiner Zugaben, die er als «ein altes Indianerlied» vorstellte, sang er mit seinem Instrument, wobei er es auch bei diesem Komplex schaffte, die Kontrolle über sein Instrument zu halten und das Stück dem Publikum als leicht und beschwingt zu vermitteln.

Die Zuschauer waren begeistert und lobten die Leistung der Stadtmusik und des Solisten mit lautstarkem Applaus. Am Schluss des Konzertes wurde ausserdem Stadtmusikmitglied Lisbeth Becker durch ihr 35-jähriges aktives Musizieren zur eidgenössischen Veteranin geehrt.

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Link zum Konzertprogramm

 

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