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Archiv 2012

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154. Generalversammlung der Stadtmusik Grenchen

Jahresrückblick 2011

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Skitag Grindelwald 2012

05.03.2012 - Sven Schär

Es war am Samstag, 3. März 2012, als sich Nicole, Lisebeth, Andy, Ueli, Mäse, Phippu, Uele, Marlis und Sven in aller Früh trafen, um in Grindelwald einen tollen Skitag zu verbringen.

Mit zwei Autos fuhren wir Richtung Grindelwald. Da wir früh unterwegs waren, erhofften wir uns das lange Anstehen an der Talstation zu ersparen. Doch als wir auf dem Parkplatz der Männlichenbahn ankamen, wurden wir eines Besseren belehrt. Es hatte bereits viele Autos und die Menschenmenge vor der Talstation haben unsere Hoffnungen rasch zerschlagen. Wir verabschiedeten uns von Marlies, die mit der Zahnradbahn auf die Kleine Scheidegg fuhr. Nicole stellte sich in die Kolonne um unsere Tickets zu lösen. Um schneller vorwärts zu kommen, haben sich die anderen bereits in der Schlange gleich nebenan eingehreit. Trotzdem vergingen ganze 45 Minuten bis wir in die 4er Gondeln einsteigen konnten.

Nun Stand noch eine Fahrt von 30 Minuten bevor, bis wir oben auf dem Männlichen ankamen. So war es schon 10 Uhr und da alle auf das Morgenessen zu Hause verzichtet hatten, knurrte bei einigen bereits der Magen. Wir entschieden uns, mit ausführlichen Erklärungen zum Standort, in die nächste Beiz zu gehen.

Schon bei der ersten Abfahrt stellten wir fest, dass die Schneeverhältnisse nicht einfach sind. Einige von uns kamen dies auch zu spüren - doch dazu später mehr.

Schon beim ersten Halt im Restaurant mussten wir feststellen, dass wir jemand verloren haben. Wo ist Mäse? Mäse hatte auf dem Männlichen nicht zugehört und fuhr an der Beiz vorbei! Er hat von unserem Plan, in der nächsten Beiz einzukehren, nichts mitbekommen.

Nachdem wir unseren Hunger mit Pommes Frites und Chäsplättli gestillt hatten, machten wir uns auf die Piste. Wir fuhren Richtung Kleine Scheidegg, wo wir uns mit Marlis zum Mittagessen trafen. Auf dem Weg dazu machte Ueli eine erste Bekanntschaft mit dem schweren Schnee. So fuhr er nicht den Hang hinunter, sondern wählte die Variante „Käfer“ (auf dem Rücken).

Auf der Kleinen Scheidegg angekommen, erwartete uns auch schon Marlis. Gemeinsam genossen wir bei herrlichem, warmem Wetter das Mittagessen auf der Terrasse.

Anfangs Nachmittag verabschiedeten wir uns wieder von Marlis, um noch einmal das schöne Winterwetter auf der Piste zu geniessen. Nach ein paar Abfahrten trafen wir uns auf dem Männlichen zum Aprés-Ski. Ein Teil unserer Gruppe machte sich anschliessend auf den Weg zum Parkplatz, während andere noch gemütlich sitzen blieben.

Als es dann leicht zu schneien begann, fuhren auch die Letzten Richtung Grindelwald. Die Piste hatte sich durch den schweren Schnee in eine Buckelpiste verwandelt und die schlechten Lichtverhältnisse erschwerten die Abfahrt noch zusätzlich. So kam es bei der Talabfahrt zu zahlreichen Stürzen. Mäse durchbrach gerade zwei Mal die Absperrungen und verabschiedete sich im Tiefschnee. Doch schlussendlich kamen wir alle heil unten an, wo uns die anderen bereits sehnsüchtig erwarteten.

Zum Abschluss des Tages trafen wir uns alle im Gasthof Enge in Biberist zu einem feinen Nachtessen. Es war ein toller Tag mit vielen schönen und lustigen Erlebnissen!

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Matineekonzert 2012

Das Matineekonzert 2012 wurde spontan organisiert, damit unser ad interim Dirigent Sascha Hinni auch eine Herausforderung mit der StadtMusik Grenchen hat. Die Vorbereitungen zu diesem Konzert waren spannend, denn mit jedem Dirigentenwechsel gibt es auch Neuerungen im Probebetrieb, so hat Sascha Hinni sehr viel Wert auf Intonation gelegt. Jedes Mitglied musste seine Ohren noch mehr spitzen und seinen schönsten Ton angepasst beitragen.

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Beim Probewochenende hat jedes Register von Spezialproben profitiert und das Gelernte danach bei der Gesamtprobe gezeigt. So ein intensives Wochenende bringt musikalisch sehr viel, aber es hat trotzdem Platz für Spässchen und Blödeleien.

Das Konzert wurde für einmal nicht auf der Bühne des Parktheaters präsentiert, sondern ganz nah beim Publikum. Es war eine schöne Erfahrung so zu spielen und akustisch war es sogar noch besser als auf der Bühne.

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Wir Musikanten waren positiv überrascht, über das Interesse der Bevölkerung an diesem Konzert, so mussten etliche Sitzplätze zusätzlich aufgestellt werden. Die Ansage zu diesem Konzert wurde von den Musikanten selber gemacht. So kam das Publikum in Genuss einer interessanten und abwechslungsreichen Moderation.

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Der tosende Applaus war Lohn für eine intensive Vorbereitung. Ein grosses Lob gehört ganz sicher dem Dirigenten Sascha Hinni, er hat es geschafft in dieser kurzen Zeit, ein so gutes Konzertprogramm mit uns einzustudieren.

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Als krönender Abschluss dieses schönen Konzertes servierten die Musikanten das feine Mittagessen persönlich.
Das Fazit dieses Konzerts: einfach nur TOLL.

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Matineekonzert 2012 - Die bunte Tierwelt im Parktheater

Grenchner Tagblatt / az; 06.05.2012 - Kaspar Haupt

Mit ihrem Interimsdirigenten Sascha Hinni gelang der Stadtmusik Grenchen am Sonntag eine Matinee, die schwungvoll ein melodiöses Klangbild vermittelte. Klanglich kompakt mit melodischen Schönheiten, doch auch mit fesselndem Rhythmus des «Marche du Dragon » vom Walliser Komponisten Arsène Duc eröffnete die Stadtmusik Grenchen ihr Matineekonzert.

Schwerpunkt des Konzertprogramms war eine musikalische Reise durch die Tierwelt. Für den Soundtrack verantwortlich war Interimsdirigent Sascha Hinni, der es in der kurzen Amtszeit geschafft hatte, das Corps zu einem flexiblen und spielfreudigen Klangkörper zu formen. Denn das abwechslungsreiche Konzert forderte nicht nur den musikalischen Leiter, sondern gefragt war auch die Konzentriertheit des Corps. Das anspruchsvolle Oeuvre umfasste nicht nur die kammermusikalische Komposition «Der Elefant» aus Camille Saint Saëns’ Karneval der Tiere. Mit subtilem Spiel setzten sich gekonnt die vier Tubisten mit dem Tanz der Elefanten in Szene. Und den anschliessenden Soundtrack aus dem Musical «The Lion King» spielte die Stadtmusik dezent und differenziert. Mit ihrer ganzen Bandbreite liess sie die geheimnisvollen Rhythmen Afrikas erklingen.

Temporeich und vielseitig
Die bunte Tierwelt und der Zauber der Serengeti waren direkt im Parktheater. Die Melodien des Medleys wie «In Upendi, wir sind uns eins», oder «Hakuna Matata» machten die Serengeti durch die emotionalen Songs spürbar. Mit ihrem Spiel erzählte die Stadtmusik, sehr sicher geführt durch Sascha Hinni, die Geschichte vom ewigen Kreislauf des Lebens. Und mit «The Donkey’s Polka» von Corrado Maria Saglietti, auch die Eselspolka genannt, endete der erste Konzertteil.

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Rassig setzte die Stadtmusik mit dem heiteren Klarinettenwettstreit «Vogelsang» von Jörg Asten ihre musikalische Reise durch die Tierwelt fort. Allerdings nicht mehr im fernen Afrika, sondern mit «Cane e Gatto» wurde eine Geschichte aus den Mafiosokreisen erzählt. Nach «The Cuckoo» gings dann wieder recht rockig zu mit dem «Crocodile Rock». Elton John und Bernie Taupin würdigen den Rock ’n’ Roll der 50er-Jahre, den die Stadtmusik gekonnt erklingen liess.

Mit dem «Tiger-Rag» wurde der blasmusikalische Schlusspunkt unter dem Matineekonzert gesetzt. Viele Leute im Publikum waren sich einig: Schade, dass Sascha Hinni die Stadtmusik bald wieder verlässt, er hätte vielleicht frischen Wind in das Corps gebracht. Jedenfalls konnte der musikalische Leiter vielversprechende Akzente setzen.

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Bezirksmusiktag 2012 in Lommiswil

03.06.2012 - Fränzi Braga

In diesem Jahr fand der Bezirksmusiktag an einem Sonntag statt. Ein kurzes und gedrängtes Programm stand an. Und leider meinte es das Wetter nicht gut, bereits am Morgen regnete es in Strömen.

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Aber wir liessen uns die gute Laune nicht verderben und freuten uns, einen erfolgreichen Bezirksmusiktag zu bestreiten.
Wir haben mit Sascha Hinni ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm einstudiert, welches wir dem spärlich erschienen Publikum und dem Experten Walter Krebs präsentierten (auf youtube zu sehen/hören).

Video - Konzert

Video - Marschmusik

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Da wegen des schlechten Wetters die Marschparade abgesagt wurde blieben wir den ganzen Tag in der Turnhalle von Lommiswil. Marco und Joel, zwei Schlagzeug-Nachwuchsschüler haben uns beim Marschstück verstärkt.

Bei der Veteranenehrung durften wir den treusten Veteran in diesem Jahr feiern: Ueli Lätt wurde mit 50 aktiver Musikzeit zum kantonalen Ehrenveteran geehrt! Herzliche Gratulation noch einmal. Mit seinem „Ehrenkranz“ hat er den ganzen Nachmittag im Mittelpunkt gestanden. Und auch nach dem offiziellen Bezirksmusiktagende haben wir seine Ehrung gebührend mit einem stegreif Konzert gefeiert...

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Ueli ist zum kantonalen Ehrenveteran ernannt worden, herzliche Gratulation !!!

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Jahreskonzert 2012

Grenchner Tagblatt / az; 26.11.2012 - Kaspar Haupt

Mit viel Spiellaune trumpfte die Stadtmusik an ihrem Jahreskonzert mit Gastdirigent Rainer Ackermann auf. Das subtil erarbeitete Konzert bestach mit präzisen Einsätzen. Es war voller Eleganz und ausgereiften musikalischen Klangfarben. Spielte die Harmoniemusik zum Anfang mit «Bellavista» im Stile einer in Brassband des Solothurner Komponisten Rudolf Wyss auf, zeigte sich in den nachfolgenden Kompositionen die Stadtmusik mit symphonischen Blasorchesterklang.

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Sie intonierte den «Canterbury Chorale» von Jan von der Roost mit einem lyrischen Klangbild voller Harmonie und Melodik. Gekonnt setzte sie mit rhythmischen Wechseln Johan de Meijs «Aquarium» um. Musikalisch souverän gestaltete der Klarinettist Sven Schär die «Variazioni» von Gioachino Rossini. Mit klarer Dirigiergestik führte Rainer Ackermann das Orchester. Weiter wurden – während Urs Wirth mit humorvollen Worten conferierte – «Amparito Roca» von Jaime Texidor oder Goff Richards «Hollywood» und John Philip Sousas «Semper Dixieland» ebenfalls in ausgewogenen Chorklang dargeboten. Auch die musikalische Aussagekraft überzeugte die Zuhörer.

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Sicher in alle Registern
Natürlich kamen auch die verschiedenen Register des Orchesters zum Zuge. Beginnend mit Franz Walters «Drei fidele Musikanten», trumpfte das Klarinettenregister als warm klingender Klangkörper auf, und überzeugend wies das Saxofonregister in James Curnow «Saxophonia» auf seine Stellung in einem Blasorchester hin. Mit Können intonierten die Posaunisten Meredith Wilsons Komposition «76 Trombones». Ob tiefe mittler oder hohe Lagen, die Posaune blieb konstant im Ausdruck. Auffallend die perfekte Ausführung des «St. Louis Blues Marsch» von William Christopher Handy. Hier ist die sichere Percussion hervorzuheben, und während der gesamten Intonierung erinnerte die Stadtmusik mit ihrem variablen Sound an die Glenn Miller Story. Mit der Sportpalast-Polka ehrte das Corps seinen Mitspieler Ueli Lätt als Kantonalen Ehrenveteran, während Ray Woodfields «Walkabout» den furiosen Schlusspunkt setzte.

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Link zum Konzertprogramm

 

Weihnachtskonzert für Senioren

Grenchner Tagblatt / az; 17.12.2012 - Nadine Schmid

Die Stadtmusik Grenchen spielte im Alterszentrum am Weinberg.

Stimmige Trommelschläge und Blasmusik durchdrangen am Samstagnachmittag das Alterszentrum für genau eine Stunde. Gespielt wurden berühmte Stücke wie «I will follow him» aus dem ersten «Sister Act»- Film, doch stammten die meisten Kompositionen von weniger bekannten Persönlichkeiten. So erfüllten beispielsweise die Klänge von Jaime Texidors «Amparito Rocca» und diejenige von Walter Franz’ «3 fidele Klarinetten» das Foyer am Weinberg.

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Der neue Dirigent der Stadtmusik, Rainer Ackermann aus Wolfwil leitete das Orchester mit viel Gefühl. Ihm und auch den Mitgliedern der Stadtmusik merkte man an, dass es ihnen gefiel, den Anwesenden gute Musik zu bieten.

Erinnerungen wurden geweckt
Der Anlass gestaltete sich sehr abwechslungsreich und dies nicht nur durch die vielseitigen Melodien, die neben fröhlichen und lebhaften Passagen auch aus langsamen und nachdenklichen Sequenzen bestanden:

Die Bassklarinettistin Petra Humair erzählte die Weihnachtsgeschichte «Tannholzelsis Wienachtsfyr» aus Hermann Hofmanns «Christelis Troum». Die eigentlich berndeutsche Erzählung wurde für den Anlass im solothurnischen Dialekt wiedergegeben und berichtete über eine ältere, im Wald lebende Frau namens Tannholzelsi. Jene, so erzählte Humair, wurde von einer Schulklasse beim Holzsammeln unterstützt und erhielt am Ende der Geschichte einen kleinen Weihnachtsbaum geschenkt.

Konzert und Geschichte kamen bei den Anwesenden sehr gut an. Mit «Bravo »-Rufen taten die Seniorinnen und Senioren ihre Freude während des Applaus kund. Sowohl die Musik als auch die Erzählung lösten bei manchen Erinnerungen und Emotionen aus. Von der Stadtmusik aufgefordert sangen sie bei den abschliessenden Weihnachtsliedern tatkräftig mit.

 

«Für uns geht damit ein Wunsch in Erfüllung»

Grenchner Tagblatt / az; 21.12.2012 - Oliver Menge

Mit Rainer Ackermann als neuem Dirigenten sind bei der Stadtmusik Grenchen die Weichen für die Zukunft gestellt.

Fränzi Braga, die Präsidentin der Stadtmusik Grenchen, ist voll des Lobes über den neuen musikalischen Leiter: «Mit Rainer Ackermann haben wir einen absoluten Profi gewinnen können, der gut zu uns passt und der die Stadtmusik sicherlich einen Schritt weiter bringen wird.» Man hat nicht die Katze im Sack gekauft: Nach dem Abgang des langjährigen Dirigenten Bernhard Kellers (wir berichteten) musste die Stadtmusik mit Gastdirigenten arbeiten. In der ersten Jahreshälfte hatte man mit Sascha Hinni einen Gastdirigenten, «der es verstanden hat, bei uns die Freude an der Musik wieder zu wecken». Ein tolles Matineekonzert und ein erfolgreicher Bezirksmusiktag in Lommiswil waren die Resultate.

Für die zweite Jahreshälfte engagierte man den Dirigenten Rainer Ackermann aus Wolfwil als Gastdirigenten. Nun haben die Stadtmusik und er einen Vertrag über ein Probejahr mit der Option auf ein längerfristiges Engagement unterzeichnet. «Für uns geht damit ein Wunsch in Erfüllung», sagt Präsidentin Braga. Man habe sich in diesem halben Jahr «musikalisch» schon etwas kennen gelernt, nun freue sie sich darauf, weiterhin auf den Profi-Dirigenten setzen zu können. «Wir hatten vor kurzem ein sehr erfolgreiches Jahreskonzert mit ihm, was angesichts der schwierigen Umstände nicht selbstverständlich war: Zwei Todesfälle von Aktivmitgliedern in diesem Jahr waren nicht einfach zu bewältigen, auch für den Dirigenten nicht.»

Neuer Wind und neue Methoden
Der neue Dirigent habe neuen Wind ins Orchester gebracht. «Ackermann gestaltet die Proben nach eigener Façon. So gibt es kein ‹normales› Einspielen, sondern ein spezielles ‹Aufwärmen›. Wir arbeiten neu mit Atemtechnik und mit Gesang, was nicht bei allen auf Gegenliebe stösst», meint Braga schmunzelnd. Aber der Wechsel vom 75-jährigen Dirigenten zu einem mit Jahrgang 75, von der alten zur neuen Schule, sei bemerkenswert.

«Wir haben ihn bisher als ruhigen und immer positiv eingestellten Typ erlebt. Ihn reizt es, Unmögliches möglich zu machen», so Braga. Seine Art, auf die Leute zuzugehen und das Bestmögliche aus ihnen herauszuholen, zeichne ihn aus, meint die Präsidentin. «Er hat grosse Unterstützung beim Orchester. Alle ziehen am selben Strick, weil allen bewusst ist, dass es ohne das einfach nicht geht». Man wolle in der 2. Stärkeklasse bleiben, das erfordere den Profi, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Stadtmusik wolle eine Harmonie bleiben und Unterhaltungsmusik spielen, «aber wir wollen den Begriff ausweiten: Unterhaltend sein und dabei ein breites Klangspektrum bieten, ist unsere Aufgabe. Für das kommende Jahr hat man sich Einiges vorgenommen, der Terminkalender ist voll. Höhepunkte sind das Matineekonzert zum Thema «Grenchen», das Jahreskonzert, ebenfalls zu einem speziellen Thema und die Auftritte an der OLMA im Rahmen des Gastauftritts des Kantons Solothurn.

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Nachwuchs- und Finanzprobleme
Nach wie vor nicht gelöst ist das Nachwuchsproblem. Man will nun, da mit dem neuen Dirigenten eine solide Basis geschaffen sei, vermehrt mit der Jugendmusik und der Musikschule zusammenarbeiten. Aber auch «gestandene» Musiker sollen angelockt werden. Auf der finanziellen Seite sieht es nicht rosiger aus. «Studierte Dirigenten verdienen im Jahr im Minimum 20 000 Franken – das ist landesweit so üblich. Ein Betrag, den die Stadtmusik mit eigenen Mitteln nicht erwirtschaften kann», erklärt Braga.

Nebst Gönnerbeiträgen und den Beiträgen von Passivmitgliedern ist man deshalb auf der Suche nach Sponsoren und anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Denn auch die Subventionen der Stadt reichen da nicht aus. Aber Braga ist zuversichtlich. «Wir haben nun einen wichtigen Schritt für die Zukunft getan, weitere werden folgen.»

 

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