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Archiv 2009

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Generalversammlung - mit Franziska Braga präsidiert erstmals eine Frau den Traditionsverein

Solothurner Zeitung / MLZ; 29.01.2009 - Kaspar Haupt

Während 150 Jahren war das Präsidium der Stadtmusik Grenchen eine Männerbastion. Mit dem Rücktritt von Aldo Bigolin nach elf Jahren Präsidialzeit musste eine neue Vereinsspitze gewählt werden.

Mit der 151. Generalversammlung endete das mit vielen bewegenden Momenten ausgefüllte Jubiläumsjahr der Stadtmusik. Neben einer Sonderausstellung im Kulturhistorischen Museum, der Festschrift «150 Jahre Stadtmusik», geschrieben vom im Dezember verstorbenen Gerald Lechner, prägten die Marschmusikparade, der Besuch des Corso Fleuri in Sélestat und die Fahnenweihe das Jubiläumsjahr. Das neue Banner sei gleichzeitig das Symbol für eine neue Zukunft der Stadtmusik, erklärte der scheidende Stadtmusik-Präsident Aldo Bigolin.

Eine Wahl mit Applaus
Zum absoluten Höhepunkt wurde das Galakonzert im Parktheater unter der Leitung von Bernhard Keller. Das Mitwirken von CantaGaudio und die folkloristischen Einlagen sowie die Uraufführung des neuen Grenchner Marsches von Charly Schmid «1858 - 150 Jahre Stadtmusik» liessen das Konzert zur Krönung des Jubiläumsjahres werden, das von Musikantinnen und Musikanten ein überdurchschnittliches Engagement verlangte.

«Mit der heutigen GV und der Wahl des neuen Präsidiums beginnt für die Stadtmusik eine neue Zeitrechnung», erklärte Aldo Bigolin. Die Versammlung wählte einstimmig und mit grossem Applaus Franziska Braga zur neuen Präsidentin. Sie ist die erste Frau an der Spitze in der Vereinsgeschichte. Unterstützt wird die neue Präsidentin, die seit einigen Jahren Mitglied des Vorstandes ist, durch ein erfahrenes Team mit dem neuen Vize und Sekretär Sven Schär, dem Kassier Fabrizio Lavieri, Lisbeth Becker, Philipp Grosjean, alle bisher, und Adam Rainer Lehner.

Eine eigene Musikschule
Mit einer eigenen Musikschule hat sich die Stadtmusik im Jubiläumsjahr selber beschenkt. Damit ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Mit der Musikschule will man den Schwierigkeiten in der Rekrutierung des Nachwuchses begegnen. Unterstützt wird die vereinseigene Musikschule durch die Stiftung Stadtmusik. In der allgemeinen Euphorie ob dem Gelingen des grossen Festes musste Kassier Fabrizio Lavieri einen Verlust in der Jahresrechnung ausweisen.

Ehrenmitglied Scheidegger
Anerkennende Worte zum Abschluss des Jubiläumsjahres fand auch OK-Präsident François Scheidegger. Ihn habe es mit Stolz erfüllt, als OK-Präsident einen der traditionsreichsten Vereine der Stadt anführen zu dürfen. Er bescheinigt der Stadtmusik mit dem Jubiläumsjahr eine nachhaltige Wirkung. Auch die gelungenen Plakataktionen sowie die Schaufensteraktionen haben sich als ideale Plattformen für die Anliegen der Stadtmusik erwiesen. François Scheidegger sieht im Logo der neuen Fahne einen Neubeginn. Er dankte dem OK für die Mithilfe aber auch allen Engagierten für ihr Mittragen. Vor allem dankte der OK-Präsident den Sponsoren und allen Geldgebern, die das ihre dazu beigetragen, um dieses grosse Projekt zu realisieren. Mit Applaus bestätigte die Generalversammlung François Scheideggers grosse Arbeit und ernannte den Stadtschreiber zu ihrem Ehrenmitglied.

 

Neue Präsidentin der Stadtmusik Grenchen

Kommentar von Fränzi Braga

Am 23. Januar 2009, anlässlich der 151. GV der Satdtmusik Grenchen, habe ich das Präsidium von Aldo Bigolin übernommen.

Ich danke Aldo für die immense Arbeit, welche er während den letzten 11 Jahren mit viel Engagement geleistet hat. Er hat uns immer souverän und mit Bravur durch die Veranstaltungen geführt.

Aldo Bigolin, Fränzi Braga

Es ist mir ein Anliegen, dass der erst seit kurzem angebotene Musikunterricht weiter gefördert und ausgebaut wird. Es ist wichtig, dass auch Instrumente erlernt werden, welche von den Jugendlichen nicht besonders bevorzugt werden, z.B Posaune oder Waldhorn. Vielleicht können wir während des Musikunterrichts einzelne Schüler dazu motivieren auf solche Instrumente umzusteigen.

Ich bin neugierig, was mir die Zukunft in meinem neuen Amt bringt und freue mich als 1. Präsidentin der Stadtmusik Grenchen tätig zu werden.
Ich danke auch Sven Schär, dass er sich für das Amt des Vize-Präsidenten zur Verfügung stellt.

Durch meine Wahl als Präsidentin musste ich mein Amt als Uniformen-Verwalterin abgeben. Während 8 Jahren hatte ich dieses Amt inne und musste es jetzt schweren Herzens übergeben. Es war zwar teilweise traurig zu sehen, dass es Mitglieder gibt, die bei ihrem Austritt aus dem Verein, ihre Uniform lieber zu Hause lagern statt sie gereinigt zurück zu geben. Ich wünsche meinem Nachfolger Rainer Lehner zuverlässigere Mitglieder und viel Spass bei seinem neuen Amt.

Der Vorstand setzt sich neu wie folgt zusammen:

Fabrizio Lavieri, Fränzi Braga, Philipp Grosjean, Lisebeth Becker, Sven Schär, Rainer Lehner


Durch die Übernahme des Uniformenverwalters von Rainer Lehner, wurde in der Musikkommission sein Platz frei. Dieser konnte mit Annick Seppey kompetent besetzt werden.

Die Musikkommission setzt sich neu wie folgt zusammen:

Andreas Eichelberger, Benny Keller, Annick Seppey, Hans Meyer, es fehlt Stephan Hofstetter

Ich möchte mich beim Vorstand und der MUKO bedanken für die bereits geleisteten Arbeiten und hoffe auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Bezirksmusiktag 2009 - morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung.....

11.06.2009 – Bericht von Fränzi Braga

Der diesjährige Bezirksmusiktag in Selzach wurde an einem Tag abgehalten,
das hiess - Begrüssung der Vereine um 8 Uhr in Selzach bei Kaffee und Zopf.
Zu meiner grossen Freude sind viele Musikanten bereits um 7.50 Uhr zum vereinbarten Treffpunkt gekommen.

Am Morgen fanden die Expertenkonzerte im Passionsspielhaus statt, wo wir auch das spielerische Können der anderen Vereine bewundern konnten.

Nach einem feinen Mittagessen und dem Gesamtchor stand die Marschmusik auf dem Programm.
Unser Ehrenmitglied François Scheidegger führte uns zusammen mit Olivier Bindy als Marschtambouren an.

Danach hiess es für uns warten, bis das Einspiellokal frei wurde und wir uns für unser Unterhaltungskonzert einstimmen konnten.

Nach dem Einspielen durften wir endlich unser Konzert dem gesamten Bezirk vortragen. Lange haben wir geübt und geschliffen und waren gespannt wie die Stücke beim Publikum ankommen. Auf der Bühne hinter dem Vorhang herrschten Temperaturen die normalerweise nur in der Sahara anzutreffen sind!
Doch nichts desto trotz gab jedes einzelne Mitglied sein Bestes und der anhaltende Applaus belohnte unser „Leiden“ auf der Bühne.
Ein Experte beurteilte unsere Darbietung, damit wir unklare Passagen bis zum Kantonalen Musikfest noch ausmerzen können (hoffentlich).
Für mich als Präsidentin war es das erste Mal, dass ich bei einer Expertenbesprechung anwesend sein durfte. Und es war schön was ich dort zu hören bekommen habe; der Experte Walter Josef lobte uns und gratulierte zu diesem Konzert. Zu Verbessern gibt es schon noch, doch auch Benny Keller unser Dirigent war mit der vorgetragenen Leistung zufrieden.

Kurz nach unserem Unterhaltungskonzert wurde die Veteranenehrung vorgenommen.
Zu jeder Ehrung bereiten wir etwas Spezielles vor. Aber da wir dieses Jahr die Veteranenehrung auf der Bühne musikalisch umrahmten und wir unsere Geehrten nicht in Empfang nehmen konnten, haben wir uns entschlossen ein grosses Banner zu kreieren.

Hier bei den Vorbereitungen:

Bei der Stadtmusik Grenchen wurden dieses Jahr gleich 3 Mitglieder geehrt:

Esthi Wegmann zur kantonalen Veteranin (25 Jahre aktives Musizieren)

Aldo Bigolin ebenfalls zum kantonalen Veteran

Marlis Hostettler zur eidgenössischen Veteranin (35 Jahre aktives Musizieren)

An dieser Stelle – herzliche Gratulation zu dieser Leistung!!!

Da es relativ schnell in Selzach kein kühles Bier mehr gab, beschloss man in Grenchen weiter zu feiern.

Nach einer spontanen Marschmusikparade in 2er Kolonnen, beendeten wir diesen Bezirksmusiktag glücklich und zufrieden!

...und - nicht nur morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung!!!!!

 

Die Stadtmusik Grenchen am Kantonalen Musikfest 2009 in Wolfwil

04.07.2009 - Bericht von Fränzi Braga

Auf Initiative einiger junger Aktivmitglieder hin, haben wir uns im letzten Jahr Gedanken darüber gemacht, ob wir wieder einmal an einem Kantonalen Musikfest mitspielen wollen. Die letzten 26 Jahre war die Stadtmusik nie mehr bei einem kantonalen, geschweige denn eidgenössischen Musikfest dabei gewesen.

Wollen wir uns wirklich einer Jury stellen?
Wollen wir wirklich den Mehraufwand von Musikproben auf uns nehmen?
Wollen wir wirklich auf Freizeit verzichten um mehr zu üben??

Fragen über Fragen, die jeder für sich zu verarbeitet hatte. Bei einer Abstimmung war es dann klar, die Mehrheit war dafür und auch die Zögernden konnten überzeugt werden, denn jedes Mitglied musste dahinter stehen, mit fehlenden Mitgliedern konnte und wollte man sich der Herausforderung nicht stellen.

Benny Keller suchte nach geeigneten Musikstücken, die wir in der 2. Klasse Unterhaltungsmusik präsentieren konnten. Leider hat sich bis zum Schluss kein anderer Verein in dieser Kategorie angemeldet, deshalb standen wir bereits als Kategoriesieger fest!

Mit gemischten Gefühlen haben wir dann Ende 2008 auf den neuen Probeplan gewartet in der Annahe, dass viele Zusatzproben drauf stehen würden. Aber die Überraschung war gross, dass er eigentlich aussah wie immer. Eine Samstagprobe stand zusätzlich drauf, aber die war vor dem Bezirksmusiktag. Auch Marschmusikproben waren vorgesehen, da wir uns auch in dieser Disziplin der Konkurrenz stellen wollten. Doch eigentlich auch nicht mehr wie üblich.

Wir haben unsere Musikstücke ausgeteilt bekommen und Benny Keller begann mit der Vorbereitung. Stück für Stück wurde auseinander genommen und schwierige Stellen immer und immer wieder durchgespielt. Einige heikle Passagen hat Benny herausgeschrieben und die wurden dann als Einspielübung ganz genau analisiert. Die Samstagprobe, wo am Morgen Registerprobe angesagt war und erst am Nachmittag Gesamtprobe, war auch sehr lehrreich, da bei einigen Register ein Musiklehrer zugezogen wurde und dieser hatte wieder andere Tipps zum Verbessern gebracht.

Der Juni kam mit riesen Schritten näher und der Bezirksmusiktag in Selzach stand kurz bevor. Wir durften unser gesamtes Programm dort präsentieren, quasi als Hauptprobe. Dazu wurde auch speziell ein Juror aufgeboten, der die gröbsten Fehler und Unklarheiten erkennen sollte und uns noch die letzten Tipps mit auf den Weg gibt.
Der Auftritt in Selzach wurde zu einem grossen Erfolg.

Mit gutem Gefühl konnten die letzen Wochen vor dem Kantonalen Musikfest in Angriff genommen werden. Benny konnte die letzten Baustellen gut beheben und wir freuten uns immer mehr, uns endlich in Wolfwil zu zeigen.

Und dann war es soweit, wir trafen uns in der Rebgasse um von dort mit Marschmusik durch die Stadt den grossen Tag zu starten.

Mit dem Car, der beim Coop auf uns wartete sind wir gemeinsam nach Wolfwil gefahren.

Die Marschmusik stand als erstes auf dem Programm und wir traten mit voller Motivation an diese Aufgabe heran. Kurz nach unserem Auftritt wurde die Punktzahl durchgegeben; Grenchen 89 Punkte! Die Freude war gross über dieses gute Ergebnis. Am Abend wussten wir dann: 4. Platz für unsere Marschdarbietung.

Mit gestärkten Selbstvertrauen gingen wir nach feinem Nachtessen an die eigentliche Herausforderung; unser Auftritt beim Unterhaltungswettbewerb. Während 20 Minuten galt es die vollste Konzerntration zu halten und jeder musste sein Bestes geben.
Wir betraten ruhig die Bühne, die Juroren sassen verdeckt an der gegenüberliegenden Wand.

Nach einem Soundcheck begannen wir mit unserem Vortrag, sicher und präzise kam der erste Einsatz, die Noten kamen alle so, wie sie auch sollten und das erste Stück, das Aufgabestück „The Drunken Seilor von Norman Tailor“, war schnell vorbei.
Erwartungsvoll waren wir auf die Reaktion des Publikums gespannt, doch nichts geschah!
Mucksmäuschen still blieb es im Saal!
Leicht verunsichert setzten wir zum 2. Stück an; „Disney Festival arrangiert von Toshio Mashima“, die Holzbläser mussten vom ersten Ton an ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen, und auch die anderen Register wurden nicht verschont. Nach einigen Soloeinwürfen haben wir auch dieses Stück beendet und noch immer – kein Mucks aus dem Publikum.

Wir setzten zu unserem Solostück an; „Unforgettable von Irving Gordon“, die zwei Solisten Erich Eggimann und Andi Beer, machten sich am Bühnenrand bereit. Wir spielten dieses Stück so gut wie noch nie zuvor, und den Solisten ist ein grosses Lob auszusprechen für ihre super Leistung!
Aber auch da, kein Klatschen, kein Jubeln, rein gar nichts.

Dann kam bereits das letzte Stück; „A String of Pearls von Jerry Gray & Edgar de Lange“. Die Pianos kamen dort wo sie standen und auch die Soloeinwürfe waren präzise und klar. Nach dem Schlusston war es still; beängstigend still!

Waren wir nicht gut?
War die Stückwahl falsch?

Tausend Gedanken schossen einem durch den Kopf!
Unser Dirigent, Benny Keller, hat sich zum Publikum umgedreht und mit Klatschen begonnen. Jetzt reagierte das Publikum, der Applaus war riesig und wir waren erleichtert darüber, dass unser Vortrag gefallen hat. (Während des Vortrages wurde es dem Publikum verboten zu klatschen, damit die Juroren nicht gestört oder gar beeinflusst werden, das haben wir erst nach unserem Auftritt mitbekommen)

Nach einer Wartezeit, die wir mit verschiedenen Aktivitäten verkürzt haben – sogar eine verrissene Uniformhose musste kurzfristig mit Sicherheitsnadeln geflickt werden - war es soweit, Fähnriche, Dirigenten und Präsidenten jedes Vereins mussten auf die Bühne.

Die Rangverkündigung stand auf dem Programm; und wen wundert’s?

Die Stadtmusik Grenchen gewann in der 2. Klasse Unterhaltungsmusik!

Wir waren ja, wie bereits erwähnt, die Einzigen, deshalb ist dieser Rang nicht ganz so speziell, nur die Punktzahl zeigte uns, dass wir wirklich gut waren; 178 Punkte haben wir erspielt.
Wir wurden Festsieger in der Kategorie Unterhaltungsmusik mit 267 Punkten, vor MG Langendorf mit 244 Punkten und MG Eintracht Kestenholz mit 240.5 Punkten.
Die Freude nach dieser Erkenntnis war gross, haben wir doch die Leistung zeigen können zu der wir fähig sind.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Mitgliedern der Stadtmusik Grenchen ganz herzlich für ihren Einsatz bedanken und ganz speziell unserem Dirigenten Benny Keller, hat er es doch geschafft ohne zusätzliche Proben eine solch gute Leistung aus uns zu holen!!!

Nach der Siegerehrung hatten wir noch etwas Zeit auf unseren Erfolg anzustossen und einwenig zu feiern. Pünktlich um 1 Uhr in der Früh holte uns der Car ab und brachte uns wieder zurück nach Grenchen.

Nachdem am Sonntag ebenfalls Konzertmusik gespielt wurde und man jetzt alle Vorträge miteinander vergleichen kann, darf sich unsere Darbietung sehen lassen: In der Harmonie stehen wir auf dem 3.Platz, hinter MG Konkordia Egerkingen mit 185 Punkten und hinter MG Schnottwil mit 179 Punkten.
Und bei der Marschmusik sind wir mit unseren 89 Punkten auf den 7. Platz gefallen, (von insgesammt 39 angetretenen Vereinen) jedoch nur mit 3 Punkten hinter dem Sieger BB Imperial Lenzburg die 92 Punkte erreicht haben.

Sicher werden wir noch lange an diesen Tag zurück denken, und ich hoffe, dass es nicht wieder über 26 Jahre dauern muss bis die Stadtmusik Grenchen an ein Kantonales Musikfest geht!!!

Download Rangliste Sa 27.06.09 als Adobe-PDF

Download Rangliste So 28.06.09 als Adobe-PDF

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Risotto Essen 2009

29.08.2009

Hier ein paar Impressionen vom traditionellen Risotto Essen auf dem Marktplatz.

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SMG Wanderung 2009

05.09.2009 - Bericht von Nicole Schöni

Endlich war es soweit. Nach langer Vorbereitung und etlichen Ratschlägen aller Experten unseres Vereins fand die Wanderung statt. Ueli, Lisbeth, Patrick, Andy, Esthi, Marlis, Masi, Edi und ich stiegen in die Zahnradbahn nach Rigi Kulm.

Oben angekommen, haben wir erstmal die schöne Aussicht genossen. Es war sehr kühl an diesem Morgen und ebenfalls lagen einige Nebelschwaden um den Berg. Ein guter Start für einen wundervollen Tag.
Ohne etwas im Magen konnte unsere Truppe nicht starten. Somit starteten wir erst nach einem guten Kaffee und einem kleinen Imbiss Richtung Feuerstelle. Diese war nämlich unser Ziel.

„Oh, schau mal diese wunderschöne Aussicht auf den See!“ Dies sollte ein Ausruf sein, welcher sich noch viele Male wiederholte an diesem Tag.

Die erste Feuerstelle erreichten wir bereits nach 20 Minuten. Noch voller Tatendrang marschierten wir weiter und erreichten ungefähr nach einer Stunde das Berghaus Unterstetten. Nach gefühlten tausend Restaurants tatsächlich erst unser erster Halt. Das Apéro wurde von Fränzi gesponsert. Ein Foto als Beweis wurde sogleich mit dem Handy an unsere Sponsorin gesandt. Der Fotograf hatte jedoch seine Schwierigkeiten und wir mussten etliche Male posen.

Nach diesem kurzen Halt wanderten wir zackig weiter. Mit zwei Marathonläufern hatte ich Mühe mitzuhalten. Die Strecke bis zum Ziel war zum Glück nicht mehr all zu lang. Der letzte Anstieg hatte es jedoch in sich. Das Mittagessen musste verdient werden.

Als die Feuerstelle in Sicht kam freuten wir uns schon auf unser Mittagessen. Wir hatten Marlis vorausgesandt, damit bereits Glut besteht, wenn wir den Platz erreichen.

Aber leider kam es nicht dazu. Die Gondel auf die Rigi Scheidegg machte uns einen Strich durch die Rechnung. Marlis schlenderte von der Station zur Feuerstelle und kam mit uns an.

Durch einige geborene Camper hatten wir innerhalb kürzester Zeit Feuer und konnten das mitgebrachte Fleisch brutzeln lassen.

Der Rauch vertrieb uns schlussendlich ins Berghaus Rigi Scheidegg. Man sollte doch beginnen wie man aufgehört hat. Aber ganz das Ende war es denn doch nicht. Denn Ausklingen liessen wir unseren schönen Tag am Fischereifest in Grenchen.

Hoffen wir, dass sich ein solcher Ausflug wiederholt.

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Jahreskonzert 2009 - mit Orpheus unterwegs

Grenchner Tagblatt / MLZ; 01.12.2009 - Kaspar Haupt

Das Konzert der Stadtmusik stand dieses Jahr unter dem Motto «Mystery». Die ausgewählten Werke zeigten sich entsprechend mystisch, dem Publikum gefiel es.

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Erstmals wurde ein Konzert der Stadtmusik vom Nachwuchs der eigenen Musikschule eröffnet, erst dann folgte die Stadtmusik mit «Barnum an Bayley's Favorite». Das Thema des Abends lautete «Mystery», dazu passten «Orpheus in der Unterwelt» von Jacques Offenbach und Tschaikowskys «Nutcracker Swing».

Mit dem «Orpheus» gelang eine elegante Interpretation mit hervorragenden lyrisch-solistischen Passagen von Klarinette (Sven Schär) und Flöten (Esther Wegman und Fränzi Braga). Im Stück «Che faro senza Euridici» (Ach, ich habe sie verloren) gestalteten die Holzbläser ein melodisches Zwischenspiel, das vom jäh mitreissenden Rhythmus der Blechbläser ins zündenden Finale eines Cancan überging. Offenbach selber überschrieb das Schlussbouquet als «Galop infernal».

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Wohl die heikelste musikalische Aufgabe hatte sich die Stadtmusik mit Tschaikowskys «Nutcracker Swing» gestellt. Das Arrangement von Hans-Joachim Rhinow stellte an die Bläser allerhöchste Anforderungen. Dem Ensemble gelang eine elegante Interpretierung, das bunte Kolorit der Interpretation liess in den bläserischen Höhen aber doch die Grenzen des Machbaren erkennen.

Ein fulminanter Schlussakkord
Aus dem zweiten Konzertteil muss der solistische Part von Andy Beer, Bassposaune und Erich Eggimann, Trompete, hervorgehoben werden. Sie setzten in der Komposition «Unforgettable» mit dem spritzigen und rhythmischen Klangbild Impulse, während das Blasorchester sich einfühlsam und melodisch anpasste. Den fulminanten Schlussakkord setzten Melodien, die sich Weltruhm erwarben: «A Strings of Pearl» arrangiert von Toshio Mashima und «In the Mood», die wohl legendärste Komposition der Swing-Ära.

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Zum eingefügten Intermezzo mit Marschmusik wurde die Ehrung von Esther Wegmann (kant. Veteran), Aldo Bigolin (kant. Veteran), Marlies Hostettler (eidg. Veteran) und Alex Moser (CISM-Veteran, 60 Jahre Musikant).

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Link zum Konzertprogramm

 

Jahresrückblick 2009

19.12.2009 - Bericht von Fränzi Braga

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es ist an der Zeit Fazit zu ziehen.

Für mich als neue Präsidentin war das Jahr 2009 turbulent, musste ich doch jeden Anlass neu erfahren. Der Frühling begann sehr ruhig, es standen nur Register- und Gesamtproben auf dem Probeplan, aber keine Wochenendverpflichtungen oder Auftritte.

Der Weisse Sonntag, der dieses Jahr am 19. April war, durften wir wieder musikalisch umrahmen.

Dann kam ein spezieller Auftritt, Walpurgisnacht, das Treffen aller Hexen wurde dieses Jahr gefeiert da ich mich dieses Jahr entschieden habe mich zu outen, Fränzi die „Oberhexe“!

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Es war ein origineller Anblick, die gesamte Musik als Hexen und Hexenmeister.

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Bei einem gemütlichen Abend bei Kerzenlicht und Fondue wurden etliche Zaubersprüche ausgetauscht. Als krönenden Abschluss haben sich die Hexen und Hexenmeister mächtig ins Zeug gelegt und ein prächtiges Feuerwerk hergezaubert.

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Nach einer kurzen Nacht und langem Abschminken standen wir am 1. Mai bereits wieder im Einsatz, diesmal im Parktheater bei der 1. Mai-Feier.

Bei einem Probewochenende wurde auf das Kantonale Musikfest in Wolfwil hin geübt. Die Hauptprobe vor dem grossen Tag in Wolfwil fand am Bezirksmusiktag in Selzach statt.

Da wurden auch 3 Musikkanten geehrt; Esthi Wegmann, Aldo Bigolin, Marlis Hostettler.

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Bei einem gemütlichen Abendessen wurde ein unvergesslicher Bezirkstag ausgeklungen.

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Dann war er da, de grosse Tag vom Kantonalen Musikfest in Wolfwil, der 27. Juni.
Bei einer Marschmusikparade durch Grenchen stimmten wir uns auf den musikalischen Tag ein. (Bericht unter Archiv)

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Es war ein schönes Erlebnis einmal an einem Kantonalen Musikfest dabei zu sein (viele unsere Musikanten waren noch nie an einem). Jeder hat bei diesem Konzert sein Bestes gegeben und bei der Punktevergabe am Abend wurde unsere Leistung auch punktemässig honoriert! Die Freude über das gute Resultat war riesig. (Bericht unter Archiv)

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Bei unserem obligaten Abschlussbräteln vor den Sommerferien wurden wir in diesem Jahr von unserem neugegründeten Risottoteam verwöhnt.

Nach einem Ständeli für die Freunde der Stadtmusik und einer Zusammenfassung vom Musikfest in Wolfwil durch den Dirigenten, wurden die lang ersehnten Sommerferien eingeläutet.

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Und für das Kochen des feinen Risotto‘s wurde das Risottoteam auch noch geehrt.

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Nach den Sommerferien wurde bereits auf das Jahreskonzert hin gearbeitet. Aber es standen auch noch andere Auftritte bevor, so das Risottoessen auf dem Marktplatz mit einem Ständeli zur Begrüssung der Gäste.

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Spontan organisierte Nicole im September einen Wandertag in die Innerschweiz, trotz Regen am Vortag blieb der Wandertag trocken, sogar die Sonne zeigte sich einige Male. (Bericht unter Archiv)

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Unser Vereinsauflug wurde spontan abgeändert, etliche Mitglieder hatten terminliche Probleme und mussten deshalb absagen. Die Verbleibenden nahmen an der Waldbegehung der Bürgergemeinde Grenchen teil. Es wurde ein vergnügter Nachmittag im einheimischen Wald. Dazu war er noch lehrreich und unterhaltend, sangen doch die Bärgbrünneli Grenchen während und am Schluss der Begehung Jodlerlieder, auch eine Örgeligruppe zeigte ihr Können. Auf welcher anderen Vereinsreise wurde das schon geboten? Jedem der nicht dabei war muss ich sagen: Selber Schuld!!!

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Und bereits stand der nächste Anlass auf dem Probplan, die Chürbisnacht, dieses Jahr wollten wir den Risotto vor Ort kochen, unser Risottoteam machte ihre Arbeit ein weiteres Mal hervorragend und so entstand auf dem Marktplatz ein feines Risotto das leider zu schnell ausverkauft war.

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Beim Chürbisnacht-Umzug mit unseren Lichter auf dem Kopf sorgten wir wieder für Abwechslung und schöne Töne.

Das 1. November-Ständeli auf dem Friedhof war auch ein schöner Anlass. Dieses Jahr war es ja ein Sonntag, so dass es viele Zuhörer hatte, die den Musikklängen folgten.

Das Jahreskonzert folgte nur zu schnell und so auch der Höhepunkt im Jahr! Mystery, so hiess das Motto und das Parktheater wurde in eine mystische Welt verwandelt. Spinnennetze hingen an den Wänden, auf den Tischen stand giftiges Wasser und Laternen sorgen für etwas Licht. Der Auftakt zum Konzert machten die Jüngsten, unsere Musikschüler unter der Leitung von Christian Seisenbacher, Schlagzeug, und Sascha Hinni, Trompete.

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Danach folgte der Aufmarsch der Stadtmusik, nach einem Konzertmarsch wurden die Geehrten vom Bezirksmusiktag auf der Vorbühne hochgefahren und offiziell von der Stadtmusik Grenchen geehrt, es sind dies Esthi Wegmann, Aldo Bigolin zu Kantonalen Veteranen, und Marlis Hostettler zur Eidgenössischen Veteranin, ganz speziell geehrt wurde Alex Moser, er feiert in diesem Jahr 60 Jahre Stadtmusik und wird im nächsten Jahr zum CISM-Veteran geehrt. Allen vieren noch mal herzliche Gratulation!

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Danach fing das Konzert richtig an mysteriös zu werden; Stück für Stück wurde vorgetragen und die Zuhörer wurden musikalische verzaubert.

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Zwischen den Stücken moderierten Matthias Struch und seine mysteriöse Begleiterin, Tina Hennig, gekonnt durch das Programm.

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Das Konzert ging leider nur zu schnell vorbei, doch für die Stadtmusik blieb keine Zeit sich auf den Lorbeeren auszuruhen, standen doch bereits die letzten Auftritte bevor. Das Weihnachtskonzert im Altersheim Kastels und der Weihnachtmarkt Auftritt, die Bewohner und die anwesenden Gäste haben das Konzert im Altersheim sehr geschätzt, es bringt auch der Stadtmusik immer wieder eine Abwechslung für sie zu spielen. Auf dem Marktplatz durften wir bei vollem Zelt auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Mit gutem Gewissen konnten wir jetzt die Instrumente in die Koffer legen und uns auf das bevorstehende Weihnachtsessen freuen. Dieses fand in diesem Jahr im Grenchnerhof statt.

Schön dekoriert und das Apero bereit, so wurden wir empfangen, und der Abend wurde zum letzten Highlight des Jahres.

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Ich möchte mich bei der ganzen Stadtmusik Grenchen für ihren Einsatz im Jahr 2009 bedanken, ein strenges Jahr mit vielen Auftritten und Verpflichtungen.

...Vielen Dank für Euer Engagement und Eure Treue zur Stadtmusik...

Jetzt bleibt mir nur noch Allen ein wunderschönes Weihnachtsfest zu wünschen und einen guten Start ins Neue Jahr.

Ich freue mich auf das nächste Jahr das auch viele Höhepunkte verspricht, so zum Beispiel das Matineekonzert am 25. April in der Christkatholischen Kirche oder den Bezirksmusiktag am 5. Juni im Parktheater, oder......

 

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