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Archiv 2008

Weitere Berichte sind auf den Seiten News , Gallery und Archiv zu sehen.

 

Jubiläums-Generalversammlung 2008

Grenchner Tagblatt / MLZ; 28.01.2008 - Kaspar Haupt

Stadtmusik Hauptversammlung zum 150. Geburtstag mit einem kleinen Fest und viel Prominenz begangen

Die Stadtmusik feiert ihren ehrwürdigen Geburtstag mit einer Reihe von Anlässen. Bereits an der Generalversammlung ging es festlich zu.

Fanfarenklänge eröffneten die Jubiläums-Generalversammlung zum 150-jährigen Bestehen der Stadtmusik. Der musikalische Leiter Bernhard Keller hatte die kleine festliche Intrade arrangiert mit Melodiefragmenten aus «vo Gränche bigott» und «Happy Birthday», vorgetragen von einem Bläserquintett. Nach dem akustischen Gruss begrüsste Vereinspräsident Aldo Bigolin unter den Gästen neben Stadtpräsident Boris Banga den Stadtschreiber François Scheidegger, OK-Präsident «150 Jahre Stadtmusik Grenchen», Alfred Fasnacht von der Museumsgesellschaft Grenchen und den Autor der neuen Festschrift «150 Jahre Stadtmusik Grenchen», Gerald Lechner. Nach einem Einblick in historische Vereinsdokumente, wie das Gründungsprotokoll, begann das statuarische Prozedere. Der geschäftliche Auftakt zum Jubiläumsjahr, das unter dem Motto stehen wird: «Das isch Muusig - vo Gränche bigott!»

Neuzugänge und Wunschbedarf
Insgesamt bestand das Arbeitspensum der Stadtmusik im letzten Jahr gemäss Jahresbericht aus 80 Proben und Anlässen. Höhepunkt war der Auftritt am Bezirksmusiktag in Bettlach mit der Teilnahme an Unterhaltungsmusikwettbewerb und Marschmusikkonkurrenz. Hier setzte sich die Stadtmusik mit eigener Schlagzeuggruppe auch optisch in Szene. Zum Event wurde das Jahreskonzert im Parktheater, das hohe Anforderungen an die Bläser stellte. Mit den drei Neueintritten Patrick Jenzer, Markus Sperisen, und Annick Seppey verzeichnet das Korps 40 aktive Mitglieder. Für ein kompakteres Klangbild sucht der musikalische Leiter Bernhard Keller noch ein Waldhorn und zwei Posaunen.

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Annick Seppey, Aldo Bigolin, Markus Sperisen, Patrick Jenzer

Rotes Budget, aber auch ein Zustupf
Weniger erfreulich fiel die Jahresrechnung aus. Kassier Fabrizio Lavieri wies einen Verlust von 3700 Franken aus Das Budget 2008 ist ebenfalls defizitär. Erfreulich hingegen die spontane Bereitschaft des Vorstandes, geschlossen das Jubiläumsjahr in Angriff zu nehmen. Dieser setzt sich zusammen aus: Aldo Bigolin, Sven Schär, Fabrizio Lavieri, Lisbeth Becker, Fränzi Braga und Philipp Grosjean. Theo Schaad konnte vermelden, dass die Stiftung Stadtmusik Grenchen für das Jubiläumsjahr einen grösseren Beitrag leistet. Ferner teilte Aldo Bigolin mit, dass die Stadtmusik eine eigene Musikschule mit einem Lehrer für den Nachwuchs der Blechbläser unterhält.

Wein mit dem Jubiläumsmotto
Schwerpunkte setzt die Stadtmusik im Jubiläumsjahr zum Beispiel mit der Ausstellung: 150 Jahre Stadtmusik Grenchen und am 5. Juni mit der Vernissage der Festschrift. Bei der Übergabe des Wakkerpreises am 28. Juni ist sie ebenfalls präsent. Im August weilt sie in Sélestat, und am 2. November findet das Galakonzert mit internationalen Solisten im Parktheater statt. Unterbrochen wurde die Versammlung mit einem humoristischen Slapstick-Intermezzo von Ruedi Oppliger. Nach der ganzen trockenen Materie gab es zum Apéro die Degustation des Jubiläumsweins mit einer eigens gestalteten Etikette zum Jahresmotto.

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.................................Unterhaltung mit Ruedi Oppliger

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........................Bernhard Keller, Stadtschreiber Francois Scheidegger, Aldo Bigolin

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unsere Vereinsleitungsmitglieder

 

Ehrung von Bruno Schwägli am Bezirksmusiktag 2008

31.05.2008 - Bericht von Fränzi Braga

Am 31. Mai 2008 wurde unser Aktivmitglied Bruno Schwägli zum kantonalen Ehrenveteran ernannt.
Er wurde am Bezirksmusiktag in Solothurn geehrt.

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Gegenseitig gratulierten sich die Geehrten auf der Bühne mit einem kühlen Gläschen Weisswein.

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Währendessen bereiteten sich die Musikantinnen und Musikanten auf das Erscheinen des frisch Geehrten vor

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Bereits traditionell ist der Konfetti-Empfang

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Die Stadtmusik Grenchen gratuliert dem Jubilar ganz herzlich zu dieser Auszeichnung und freut sich auf noch viele gemeinsame Musikerlebnisse zusammen mit Bruno.

 

Marschmusikparade 2008 in Grenchen

20.06.2008 - Bericht von Fränzi Braga

Das Jubiläumsjahr wartet mit vielen Highlights auf.
Dazu gehört die Marschmusikparade, wir durften diesen Anlass zum 2ten Mal durchführen, das 1te Mal, 2005, es war ein toller Erfolg gewesen und deshalb freuten sich alle Mitglieder wieder die Parade zu organisieren.

Da wegen der Fussball-EM in der Schweiz, die meisten Vereine bereits sehr früh ihre Sommerpause machten, waren die Anmeldungen spärlich. Trotz etlichen Telfonnachfragen blieb es bei 11 teilnehmenden Vereinen. Doch niemand zweifelte an einem Erfolg, der ganze Verein stand dahinter.

Am Freitag den 20. Juni, pünktlich um 19 Uhr eröffnete die Stadtmusik Grenchen die Marschmusikparade 2008.
Angeführt wurden wir von 4 Täfeli-Mädchen die passend zum Jubiläum den Schriftzug „ 150“ „Jahre“ „Stadtmusik“ „Grenchen“ trugen, gefolgt von 4 Tambouren, danach kamen 4 Ehrendamen, welche die Fahnenträger begleiteten, und dann kamen wir, mit Pauken und Trompeten (dazu die restlichen Instrumente) spielten wir den Marsch “Die Bosniaken“ arr. von M.Ringeben.

Nach der Marschmusik wurde auf dem Marktplatz die Festwirtschaft rege besucht. Dieses Mal hatten wir mehr Sitzgelegenheit organisiert, welche auch genutzt wurden. Für die Musikanten ist es einfach ideal, dass man das Instrument in einem Lokal deponieren darf und sich mit freien Händen kulinarisch Verwöhnen lassen kann.

Für den Gesamtchor auf dem Marktplatz mussten die Instrumente aber wieder geholt werden, denn nur mit Wakkerwurst schmatzend und Grenchnerbier gurgelnd wäre die Bevölkerung enttäuscht gewesen, denn diesen Chor hätte niemand hören wollen. Umso mehr schätzten die Zuhörer das imposante Spiel der angereisten Musikanten. Anschliessend konnte jeder sich wieder an einem der vielen Marktständen verköstigten.

Bis spät in die Nacht wurde musiziert, gelacht, getrunken, gegessen und Gedanken ausgetauscht.
Für uns, den durchführenden Verein war es ein ganz schönes Erlebnis, auch wenn nur wenige Vereine mitgemacht haben und umso mehr freuen wir uns auf ein evt. nächstes Mal mit ganz, ganz vielen Musikvereinen.

Allen Helfern und Helferinnen sei hiermit ganz herzlich gedankt.

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Corso Fleuri Sélestat - ein prachtvoller Empfang bei Freunden

Solothurner Zeitung / MLZ; 11.08.2008 - Petra Gugler

Rund 35 Grenchnerinnen und Grenchner und die Stadtmusik Grenchen folgten der Einladung der Uhrenstadt in die elsässische Partnergemeinde zum traditionellen Blumencorso. Sie erlebten einen unvergesslichen Tag, der unerwartet reich an Entdeckungen war.

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«Zeig mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist»: Mit der Beziehung zu Sélestat, der wunderbaren Kleinstadt im Herzen des Elsass, zeigt sich Grenchen von seiner besten Seite. Nirgendwo ist Frankreich näher als hier. Zum 20-Jahr-Partnerschaftsjubiläum mit Schlettstadt lud die Stadt Grenchen vergangenen Samstag die Bevölkerung ein, sie an den traditionellen Dahlienumzug (seit 1929) zu begleiten. 500 000 Dahlien schmücken alljährlich die Wagen des «Corso fleuri». In diesem Jahr war das Blumenmeer dem Wahrzeichen über der elsässischen Stadt gewidmet: der Hohkönigsburg.

Rund 500 ehrenamtliche Darsteller in historischen Kostümen und die Umzugswagen erinnerten an den Wiederaufbau der Burg durch Kaiser Wilhelm II. Seit der Renovierung sind 100 Jahre vergangen, und das ganze Elsass feierte diesen Anlass. Mit von der Partie war eine 80-köpfige Delegation aus Grenchen, darunter die Stadtmusik. Mit ihrem Auftritt am Corso kam das eigene 150-Jahr-Jubiläum zum Höhepunkt. «Vous êtes de Granges?» An jeder Ecke erkennen die Schlettstädter die Grenchner am Partnerschaftspin aus der Menge von rund 10 000 Zuschauern heraus und begrüssen sie herzlich. Dank ihrer unkomplizierten Art kommt man sofort ins Gespräch. Das Städtchen ist nicht vom Tourismus überlaufen, und in der Wiege des Humanismus konnte sich hier ein Schlag Menschen entwickeln, der noch offen auf Fremde zugeht. «In Europa pflegen die Menschen noch Beziehung, man kennt sich und braucht sich nicht mehr zu hauen», sagte Stadtpräsident Boris Banga vor der Abreise zu seinen Gästen. Diese Worte liessen einem Schauer über den Rücken laufen, wenn man bedenkt, dass in Europa gerade wieder ein Krieg losgetreten wurde. Die Partnerschaftsbeziehung von Grenchen und Sélestat kann darum auch als eine Hommage an den Humanismus gesehen werden, dem Streben nach Menschlichkeit, das vor keiner Landesgrenze Halt machen sollte.

Der offizielle Empfang der Grenchner Delegation fand im klassizistischen Saal des Bürgerhauses statt, unter den strengen Blicken der porträtierten Staatspräsidenten Frankreichs. Die Stadtpräsidenten beider Partnerstädte, Marcel Bauer und Boris Banga, hielten eine Begrüssungsrede. Dazu wurden Elsässer Spezialitäten gereicht, süsser und salziger Gugelhopf und Riesling. Wohl so manche Grenchnerin und manchner Grenchner hatte das Gefühl, für einen Tag selbst ein wenig prominent zu sein. Anschliessend gab es einen Stadtrundgang mit einer hochkompetenten Stadtführerin. Das pittoreske Stadtzentrum lädt zu romantischen Spaziergängen und historischen Entdeckungen ein. Die Baudenkmäler repräsentieren mehrere Stilepochen: das 11. bis 15. Jahrhundert mit den Kirchen St. Georg und St. Foye, die Renaissance mit der Stadtresidenz Ebersmünster und das 17. und 18. Jahrhundert mit der Residenz Andlau. Vor der St.-Foye-Kirche begeisterte ein mittelalterlich gekleideter Schäfer spontan die Gruppe. Das gesunde Selbstbewusstsein der Schlettstädter rührt wahrscheinlich auch daher, dass sie ihr Brauchtum und damit ihre kulturelle Identität in die Gegenwart retten konnten. Hier versteht man sich im globalen Dorf noch zu behaupten. Eine weitere mögliche Erklärung dafür gab Jean Claude Donius, Gemeinderat in Sélestat und Verantwortlicher für die Partnerschaftsbeziehungen: «Wir sind sehr naturverbunden.

Die Leute schmücken gerne ihre Häuser und Geschäfte mit Blumen. Sie wissen, was ihnen ihre Kulturlandschaft wert ist. Der Weinbau kennt hier eine lange Tradition.» Den nächsten emotionalen Moment gab es in der Humanistischen Bibliothek, eine der wenigen in Europa, deren Bestand niemals zerstreut wurde und eine der ältesten Bibliotheken im Elsass. Nur von dünnem Glas getrennt, wenige Zentimeter vom Schriftstück entfernt, worüber der Reformator Huldrych Zwingli gebeugt war, um freundschaftliche Worte an Beatus Rhenanus, den berühmten Humanisten von Sélestat, zu schreiben, das ist Ehrfurcht einflössend. Hier liegt die älteste Erwähnung des Weihnachtsbaums, aus dem Jahr 1521. Danach ging es weiter zum Höhepunkt des Tages: dem Corso Fleuri. Musiker, Tänzer, Gaukler und Artisten, Raubvögel wie Adler und Uhu zum Greifen nahe, belebten den Blumencorso, der mit viel Liebe zum Detail und märchenhaften Motiven bezauberte. «Mir fehlen die Worte», sagte Jacques Weiss aus Grenchen zum Abschied, der ursprünglich aus dieser Region stammt. Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte.

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Die Stadtmusik Grenchen hat eine neue Fahne

Grenchner Tagblatt / MLZ; 01.09.2008 - Kaspar Haupt

Sie ist ungewöhnlich, weil ihr Design modern und unüblich daherkommt. Grafiker Kurt Walker hat die neue Fahne der Stadtmusik Grenchen mit tiefsinniger Symbolik und frohen Farben ausgestattet. Sie wurde auf dem Marktplatz eingeweiht. Dabei bekam die Fahne auch eine Patin und einen Paten, die in Zukunft über sie wachen werden.

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Der Sonntag am Grenchner Fest (31. August 2008) war für die Stadtmusik Grenchen ein Tag von grosser Bedeutung. Nach dem ökumenischen Gottesdienst weihte das Corps die neue Fahne ein.

«Die neue Fahne ist gleichzeitig das Symbol für eine neue Zukunft der Stadtmusik», sagte OK-Präsident François Scheidegger dem zahlreich erschienenen Publikum. Das Motiv, entworfen vom Bettlacher Grafiker Kurt Walker, ist unkonventionell, zeitlos und modern, doch aber unüblich für eine Vereinsfahne.

Die bunten, im Kreis angeordneten Farben sind den Klangfarben der Musik zuzuordnen. Die Grenzlinien sind symbolisch als Linien für die Notenschrift zu verstehen, und die kleinen Kreise sollen die Ventile der Blasmusikinstrumente darstellen. Das Gesamtbild gleicht der Vernetzung der Stadtmusik mit der Stadt und ihrer Bevölkerung. Ausserdem ist die Fahne das sichtbare Zeichen, unter dem sich alle Gleichgesinnten versammeln.

Das Logo der neuen Fahne ist auch als Pin erhältlich und ziert den Umschlag der neuen Festschrift. Ausserdem ist es stimmig mit dem Motto, das sich die Stadtmusik zum Jubiläumsjahr gesetzt hat: «Das isch Muusig! Vo Gränche bigott!».

Initiator für die Beschaffung der neuen Fahne war Ehrenpräsident Hans Graf. Als Fahnenpaten stellten sich Marieluise Schild-von Platen und Eugen Hänggi zur Verfügung. Letzterer konnte am Fest allerdings nicht dabei sein. Dafür war Uschi Hänggi zugegen, die Patin der nun veralteten Fahne.

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Unvergesslicher Jubiläumsausklang - Galakonzert

Gelungene Uraufführung des Marsches
«1858: 150 Jahre Stadtmusik Grenchen»

Solothurner Zeitung / MLZ; 01.12.2008 - Kaspar Haupt

Mit einem grossen Galakonzert schloss die Stadtmusik ihr reichhaltiges Jubiläumsjahr ab. Die Überraschung des Abends war die Uraufführung einer Komposition des jungen Komponisten Charly Schmid: «1858: 150 Jahre Stadtmusik Grenchen», ein eleganter und eingängiger Marsch.

Es war nicht nur die rassige Blasmusik. Auch die geschulten Stimmen des Männerchors CantaGaudio, die folkloristischen Einlagen mit Jodel und Akkordeon, liessen das Galakonzert zum Erfolg werden. Dass das Parktheater bis auf den letzten Platz besetzt war, dokumentiert den sicheren Wert der Formationen. Unterschiedliche Geschmäcker, Augen und Ohren kamen voll auf ihre Rechnung.

Typisch amerikanisch gestaltete sich der Auftakt von Chor und Blasorchester mit «Blaze Away». Plastisch instrumentiert und mit origineller Tonsprache ging die Interpretation von «Mozarts Greatest Hits» über die Bühne. Ein Beleg für die Wandlungsfähigkeit der Stadtmusik. Voller klanglicher Eleganz spielte sich das Korps unter der Leitung von Bernhard Keller von Applaus zu Applaus. Massgeblich daran beteiligt waren die solistischen Einlagen, so wie etwa im südländischen Werk «Tarantella»:
Bild v. r. n. l. - Sven Schär, Annick Seppey, Elisabeth Becker, Marlies Hostettler, Hans Meyer, Nicole Schöni, Klarinetten und Petra Humair, Bassklarinette.

Rückblick auf das Jubiläumsjahr
In «Tribute to Benny Goodman» untermalte die Stadtmusik als Big Band mit swingigem Sound die Eleganz der Klarinettensolos von Annick Seppey und Sven Schär.
«An American in Switzerland» arrangiert von Kurt Brogli. Ein Medley aus Blasmusik, mit Jodel von Claudia Fabregas, Gesang von CantaGaudio und Akkordeonklängen von Hanspeter Eggenberger. Die musikalische Reise führte von der Innerschweiz ins Welschland, zu den Rätoromanen und ins Tessin.

Gabriela Moser, die anfänglich als Moderatorin durch den Konzertabend führte, übergab im zweiten Konzerteil das Wort an François Scheidegger. Der OK-Präsident betonte, dass die Stadtmusik in ihrem Jubiläumsjahr etliches bewegt habe. Er liess Höhepunkte, wie die Ausstellung, das Erscheinen der Festschrift, die Marschmusikparade, die Teilnahme am Corso Fleuri und die Fahnenweihe Revue passieren. Scheidegger dankte den Sponsoren für ihre Unterstützung im Jubiläumsjahr. «Ohne diese Unterstützung wäre ein solcher Anlass kaum möglich gewesen. Doch auch ohne das uneigennützige Engagement der vielen treuen Helfer wäre so Grosses kaum zustande gekommen.» Der Präsident des Kantonalverbandes, Ueli Nussbaumer, richtete ebenfalls eine Grussbotschaft an die Stadtmusik.

Überraschungen im zweiten Teil
Als grosse Überraschung kündigte François Scheidegger eine Uraufführung an. Erst bei der Hauptprobe sei der offizielle Name der Komposition von Charly Schmid gelüftet worden, verriet der OK-Präsident: «1858: 150 Jahre Stadtmusik Grenchen» heisst das neue Werk, und Scheidegger gab Bernhard Keller das Zeichen für die musikalische Premiere. Eine Komposition, die sich durch eine schmissige, spritzige Interpretation auszeichnete und jeden Marschmusikfreund erfreuen kann. Vor allem war es die im lyrischen Teil eingebettete Auslegung des alten Grenchnerlieds «Es het e Bur s Töchterli», die herausklang. Möglicherweise wird diese Komposition neben «Vo Gränche bi Gott» Furore machen.

Noch mit einem weiteren Marsch überraschte die Stadtmusik. Sie spielte den «Micky Mouse Marsch», der ebenfalls durch seine klangliche Präzision gefiel. Nach «Hey Jude» endete der berauschende Abend der Töne mit dem brasilianischen «Copacabana». Ohne Zugabe wurde die Stadtmusik natürlich nicht entlassen. So forderte das Publikum stürmisch nochmals die beiden Märsche.

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