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Archiv 2005

Weitere Berichte sind auf den Seiten News , Gallery und Archiv zu sehen..

 

Bericht und Bilder der "Tsunami" Flutkatastrophe auf Sumatra in Indonesien

Janaur 2005 / Bericht: Rémy Kappeler - Bilder: Stephan Hofstetter

Reportage «SUMA»

 

Generalversammlung der Stadtmusik Grenchen

Februar 2005 / Bericht von Lisbeth Becker

Der Präsident Aldo Bigolin begrüsst alle anwesenden Aktiv-und Ehrenmitglieder der Stadtmusik Grenchen zur 11.Generalversammlung.
In seinem Bericht lässt er das vergangene Jahr Revue passieren.
Verschiedene Höhepunkte konnte die Stadtmusik als Pluspunkte für sich bezeichnen.
Trotz gekürztem Musiktag in Günsberg sind wir unserem Musikstil treu geblieben und traten mit zwei Unterhaltungsstücken und unserer Sängerin Catherine Comte auf. Die Jury war jedenfalls des Lobes voll und wir sehr zufrieden.
Ein weiterer Höhepunkt war das Nordwestschweizerische Jodlerfest in Grenchen. Mit unserem Schmucken „ Suure Mocke Stübli“ im Stil einer Berghütte hatten wir voll ins Schwarze getroffen.
Das traditionelle Risottoessen, das wir zusammen mit der 101- Jahr- Feier der Baudirektion abhielten lockte viele Besucher an.
Ein Erlebnis war auch im Herbst der Vereinsausflug, begleitet von den Familien der Mitglieder, ins Val de Travers zu den Asphaltminen.
Weitere Einsätze wie Lotto Match und Chürbisnacht waren noch zu bestreiten bevor wir uns unserem Jahreskonzert unter dem Motto „Over the Rainbow“ widmen konnten.
Wiederum gelang es uns dem Vollbesetztem Parktheaterpublikum ein spannendes und unterhaltsames Show-Konzert zu bieten. Den sehr gut gelungenen Anlässen ist es auch zu verdanken, dass die Jahresrechnung, geführt von Fabrizio Lavieri, positiv abschloss.
Besonders freut es uns, dass wir wieder vier neue Mitglieder in unseren Reihen aufnehmen können. Es sind dies Christoph Leuenberger, Pascal Guillod, Philipp Grosjean und Egon Baumann. Als neues Vorstandsmitglied wird Sven Schär gewählt.
Die bestehenden Vorstandsmitglieder, Musikkommissionsmitglieder, sowie der Musikalische Leiter Bernhard Keller werden mit grossem Applaus bestätigt.
Für besondere Verdienste und langjährige Mitarbeit im Vorstand werden Willi Wegmann und Hans Graf geehrt. Beide bekommen eine bleibende Erinnerung als Dankeschön in Form einer Glastrophäe. Weiter werden wir Fabrizio Lavieri am kommenden Musiktag in Solothurn, als kantonaler Veteran, feiern.
Zudem wird ein neues Ausbildungs- und Instrumentenreglement genehmigt und verabschiedet.
Es wird bemerkt, dass die Homepage der Stadtmusik, betreut durch Stephan Hofstetter, rege benutzt wird. www.stadtmusik-grenchen.ch
Das Tätigkeitsprogramm für das Jahr 2005 wird wiederum reich befrachtet sein, und fordert jeden einzelnen Musikanten.
Vorab freuen wir uns jetzt schon auf die erstmals in Grenchen stattfindende Marschmusikparade am 30.Juni 05.

 

unsere neuen Mitglieder Christoph Leuenberger und Pascal Guillod

 

 

hrung als langjährige Vorstandsmitglieder von Willi Wegmann....

...und Hans Graf

 

die Kassenrevisoren...

Hinten: Sven Schär, Fabrizio Lavieri, Aldo Bigolin
Vorne: Marlis Hostettler, Lisbeth Becker, Franziska Braga

 

 

Impressionen der

Bericht und Bilder

 

 

Vereinsausflug 2005

Bericht und Bilder

 

Jahreskonzert 2005

Photoalbum

Solothurner Zeitung / MLZ; 28.11.2005 - Kaspar Haupt

Das Jahreskonzert der Stadtmusik Grenchen stand unter dem Titel «The Train». Zu hören waren musikalische Erinnerungen an die Eisenbahnromantik. Zum Jazz des Blasorchesters unter der Leitung von Bernhard Keller setzten tänzerische Darbietungen optische Akzente.

Die musikalische Intrade lag in den Händen der Jugendmusik. Die jungen Musiker und Musikerinnen und ihr Leiter Ueli Steffen setzten auf die Moderne, wo grenzenlose Freiheit wie über den Wolken herrscht. So überzeugend wie sich die gefällige Interpretation der Auftaktmelodie auszeichnete, so liess sich in der «Star Wars»-Komposition eine Unausgeglichenheit erhören. Einerseits durch Schwäche im Bassregister, anderseits wirkte die Jugendmusik durch die Ansammlung von Querflöten wie ein Flötenensemble.

Kraftvoll strahlend eröffnete die Stadtmusik das Konzert mit dem Marsch «Stadt Grenchen», dessen Uraufführung bekanntlich im Frühjahr an den Musikfestwochen war. Doch wer den musikalischen Leiter Bernhard Keller kennt, weiss von seinem Faible für amerikanische Unterhaltungsmusik. In dieses musikalische Genre, zwar nicht bahnbrechend, aber dennoch mit Dampf, und wie ein «Train» führte die Zugbegleiterin Gaby Moser durch das Programm.

Ungewohnte Klänge
Die Stadtmusik brachte eine gute Mischung von Musik und Show wie «The fine Art of Entertainment» auf die Bühne. Bei der Interpretation der «Disney Fantasy» erhielt man von den Bandmitgliedern den Eindruck, dass neben den solistischen Einlagen für die Reihe der bekannten Trick- und Filmmelodien hauptsächlich bei den Tuttis mit jazziger Frische musiziert wurde. Ungewohnte Klänge erlebte man in «My Love» von Paul und Linda McCartney, denn der Solist, Pavel Sotkovsky, bediente sich eines elektronischen Cellos. Highlight des ersten Konzertteils wurden dann die «Benny Goodman Memories». Überschwänglich, wenn auch in etwas übertriebener Lautstärke, setzte sich die Stadtmusik explosiv in Szene, bestach aber durch einen perfekten mitreissenden Rhythmus.

Zu sehen waren auch tänzerische Impressionen von Corinne Cueni und Jonas Bauer, zu hören war eine Vokaleinlage mit Sabine Hassler, begleitet durch die Stadtmusik. Die Komposition «Wave» von A. C. Jobin beendete den ersten Konzertteil.
Volle Präsenz in Bezug auf Dynamik und Präzision zeigte die Stadtmusik auch im zweiten Teil. Eingeleitet wurde die konzertante Bahnreise durch den Tambourenverein. Und wie es in einer amerikanischen Ballade heisst, «behalte das Beste bis zum Schluss», so entfaltete sich der zweite Teil zum musikalischen Höhepunkt. Entfacht durch Philip Sparkes «The Bandwagon» als Einleitung für das nachfolgende «Chattanooga Choo Choo». Unterstrichen wurde die Melodie nicht nur durch den einzigartigen Glenn-Miller-Sound, den die Stadtmusik hervorragend interpretierte, sondern mit den Tanzeinlagen von Corinne Cueni und Jonas Bauer. Damit wurde der eigentliche Showdown eingeleitet. In Hazy Osterwalds «Choo Choo Boogie», mit Olivier Bindy als Vibrafonsolist und im «Soul Train» von K. Gamble-I. Huff, mit Elektro-Cello, Gesang und Tanz, kamen alle Showelemente zum Einsatz. Entsprechend überzeugte wirkte das Konzert, das unter dem Titel «The Train» nicht davonbrauste, sondern eher wie die Zugabe des Welthits «Volare» dahinflog. Es war ein Konzertabend, an dem sich die Stadtmusik und ihr musikalischer Leiter Bernhard Keller als modernes Blasorchester orteten.

 

Mit Volldampf voraus - die Stadtmusik Grenchen lädt ins Parktheater ein

Soloturner Zeitung / MLZ; 24.11.2005 - Brigit Leuenberger

Die Stadtmusik Grenchen geht neue Wege. Sie bricht mit der Marschmusik und bietet dafür Swing und leichtfüssigen Jazz. Das traditionelle Jahreskonzert steht im Zeichen der Eisenbahn - "The train".

Aldo Bigolin freut sich. Der Präsident der Stadtmusik Grenchen erwartet zum Jahreskonzert am Samstagabend ein volles Parktheater. Und das sei nicht selbstverständlich, wie er betont. "Noch vor ein paar Jahren hatten wir unsere liebe Mühe, die Grenchner Bevölkerung für unsere Musik zu begeistern", sagt er. Nicht selten spielte die Blasmusiker und -musikerinnen vor mehrheitlich leeren Sitzreihen.

Was hat sich geändert? - Einiges, weiss Aldo Bigolin. "Wir haben uns erneuert, uns ein neues Image gegeben", erklärt er. Mit der Fusion von zwei Vereinen zu einer Stadtmusik vor elf Jahren und der Auflösung der dritten Stadtmusik vor fünf Jahren habe das allerdings nichts zu tun, sagt er und winkt ab: "Das ist Schnee von gestern. Darüber ist schon viel geschrieben worden und das soll nicht mehr aufgerollt werden." Etwas anderes aber will er sagen: "Wir wollten weg von der traditionellen Blasmusik, auch wenn das nicht alle verstehen konnten." Weg von den traditionellen Märschen, den strengen, immer gleichen Rhythmen. Brechen mit der Tradition wollten sie.
Heute spielen die Grenchner Stadtmusikerinnen und -musiker zwar noch immer in der traditionellen blauen Uniform mit dem gemustertem Gilet. Aber was sie spielen ist Unterhaltungsmusik. Leichte Klänge und beliebte Nummern, die das Ohr kennt und mag. "Musik fürs Volk", wie Aldo Bigolin es ausdrückt. Doch im selben Atemzug fügt er an: "Aber, das heisst nicht, dass die Literatur, die wir spielen, einfacher geworden ist." Im Gegenteil. "Für einen Stadtmusiker ist es eine neue Herausforderung, Swing oder leichten Jazz zu spielen.", sagt er. Technik, Intonation und Interpretation seien anders.
Frauenanteil und Nachwuchsprobleme

Er selbst, ein tief verwurzelter Grenchner, spielte in jungen Jahren in der Grenchner Jugendmusik, trat später der Stadtmusik bei, ist seit 1998 Präsident und spielt noch immer mit grosser Leidenschaft Euphonium. Ein zeitintensives Hobby, wie er sagt, und das sagt er jedem, der Stadtmusiker werden will. Ein bis zwei Proben fallen pro Woche an. Zusätzlich wird vor Konzerten übers Wochenende intensiv geprobt. Und wer sattelfest spielen will, muss sich natürlich auch zu Hause noch reinknien.

Seit letztem August üben die Musikerinnen und Musiker - 38 sind es an der Zahl, der Jüngste ist 15-, der Älteste 75-jährig, der Frauenanteil liegt bei einem knappen Drittel - nun fürs neue Programm. Öffnet man den Programmführer, fällt der Blick auf die Eisenbahn, die einem dampfend und beinahe plastisch entgegen fährt. "The train" ist der Aufhänger des diesjährigen Jahreskonzertes. "Unsere Konzerte haben seit mehreren Jahren einen roten Faden", sagt Aldo Bigolin. Anhand dessen werden die Stücke ausgewählt, Zwischenmoderationen, Saaldekoration und solistische Einlagen angepasst. Am Samstag erwarten das Publikum neben den Melodien der Stadtmusik eine Sängerin, einen Cellisten und eine Tanzeinlage. Zudem nehmen auch die Grenchner Jugendmusik und der Tambourenverein einen wichtigen Platz ein. "Das Einbinden anderer Vereine ist ein wichtiges Standbein unserer Strategie", sagt Aldo Bigolin. So wird einerseits ein grösseres Publikum angesprochen. Andererseits lösen die alljährlichen, gemeinsamen Auftritte mit der Jugendmusik auch Nachwuchsprobleme. Schliesslich kann man sagen:
Auch wenn Aldo Bigolin seine Stadtmusik nur als "zweitklassig" einstuft, weil sie "halt aus Amateur-Musikern besteht", so ist er mit ihr doch ganz zufrieden. Und er sagt: "Wir sind wichtig für die Stadt Grenchen und leisten mit unserem Spiel einen wichtigen kulturellen Beitrag.

 

Voranzeige - Jahreskonzert 2005 der Stadtmusik

Solothurner Zeitung / MLZ; 22.11.2005

Die Stadtmusik Grenchen lädt am Samstag zu einem bahnromantischen Konzertabend ein.

Allein die Eisenbahn stellt Dinge klar. Das Flugzeug verkleinert durch Höhe und Geschwindigkeit alle Proportionen. Das Auto macht blind... nur bei der Bahn sind Geschwindigkeit und Einstellung richtig.

Nicht zuletzt deshalb steht das Jahreskonzert der Stadtmusik Grenchen ganz im Zeichen der Dampfkraft und Geleise. Bahnromantik und Fernweh kommen auf, wenn die engagierten Musiker bekannte und neue Klänge rund um die Eisenbahn anstimmen. Davonbrausen mit dem Marsch «Stadt Grenchen», den «Benny Goodman Memories» oder dem «Choo Choo Boogie» oder dem «Soul Train». (mgt/ak)

 

 

 

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