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Stimmungsvolles Jahreskonzert 2003 der Stadtmusik Grenchen im Parktheater

15. November 2003 / Bericht von Kaspar Haupt

Der musikalische Auftritt der Stadtmusik Grenchen bedurfte keiner Sprache. «Swing» hiess das Zauberwort für den Sound der interpretierten Broadwaymelodien die zu einem mitreissenden musikalischen Feuerwerk wurden.

Den Auftakt zum Jahreskonzert der Stadtmusik Grenchen (Leitung Bernhard Keller) bestritt die Jugendmusik Grenchen. Das mag wohl mit ein Grund gewesen sein, dass ein zahlreiches wie erwartungsvolles Publikum das Haus bis auf den letzten Platzs besetzte. Unter der Leitung von Ueli Steffen hatten die jugendlichen Musikanten ein Programm einstudiert, das auf das Jahr des Wassers zugeschnitten war. Mit «Ariel», «Smoke on the Water» und Melodien aus dem James Bond Film «Golden Eyes» wussten die Jugendlichen erste Akzente zu setzen. Die Zugabe «In the Mood» war dann beste Überleitung zur Showtime der Stadtmusik.

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Wer den musikalischen Leiter der Stadtmusik, Bernhard KeIler, kennt, weiss um sein Faible für amerikanische Unterhaltungsmusik, So wurde der einstudierte musikalische Inhalt zu einer swingenden Zeitreise an den Broadway, durch die Gabriela Moser als Moderatorin führte. Spielfreudig im Stile einer Big-Band-Formation, konnte die Stadtmusik mit Dynamik, innovativem Rhythmus, klangvollen Akkorden Klangakzente setzen, wenn auch zuweilen das Fortissimo übertrieben tönte. Beseelt vom Geist der Broadwaymelodien, erfüllte das Korps eine klare Botschaft: beste Unterhaltung für das Publikum. Vor allem war es ein Konzert mit vielen solistischen wie konzertanten Höhepunkten, Melodien, die den Weltruhm eines Frank Sinatra begründeten, wie «My Way» wurden durch Walter Niederhauser und Fabrizio Lavieri zelebriert. Ebenfalls wusste der, junge Sven Schär (Klarinette) in der «Ballad for Clarinet» zu gefallen. Dass das Arrangement der Komposition von Jerome Thomas für Blasorchester doch etwas dürftig und unausgeglichen klang, tat der Virtuosität des Solisten keinen Abbruch. Broadway, das ist aber auch New York. Und wie einst Frank Sinatra oder Liza Minelli den gleichnamigen Song intonierten, interpretierte die junge Sängerin Catherine Comte «New York, New York» wobei das Korps seiner Begleitfunktion nicht ganz gerecht wurde..

Eine amerikanische Ballade sagt, behalte das Beste bis zum Schluss. So wurde in einem musikalisch furiosen Nonstop, mit kompaktem Klangbild der flächenmässige Zauber «lt Don't Mean A Thing» von Duke Ellington interpretiert und mit formenreichem Rhythmus setzte Andreas Beer (Posaune) in «When lm64» die besonderen Klangakzente. Sehr überraschte als Solist der junge Daniel Moser (Saxofon). Mit differenziertem Spiel, harmonisch im Klanggefüge, interpretierte das junge Talent Andrew Lloyd Webbers «l don't know how to love him» aus dem Musical «Jesus Christ Superstar» so einfühlsam, dass das Publikum spontan applaudierte.

Broadway ist auch Showbusiness. Zur grossen Überraschung gelangte das Publikum in den optischen Genuss der SMG-Dancers aus Biel. Neben dem, «Samba di Janeiro» setzten sie mit «Oh when the Saints» den musikalischen Schlusspunkt unter einem Konzertabend der wirklich eine gelungene Mischung aus Musik, Show und Revue war.

 

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